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Heliograf


Joshua Coan

Empfohlene Beiträge

 

Übers Meer zu dir sende ich

Meine Gedanken und Gefühle mit Licht

Die Ferne muss der Sehnsucht gleichen

Die Sonne hilft mir dich zu erreichen

Und sie weiß von unserem Geschick

Hat sie von Oben alles im Blick

 

Die Funken die in meinem Geist mir sprühen

Flammen entfachend im Herzen glühen

Ich setze sie in Lichtsprache um

Gedichte und Poesie doch stumm

Ohne Wort, nur Funkeln

Und Nachts da frag ich mich im dunkeln…

Was haben sich wohl die Sterne zu erzählen?

Mein Wissen-Wollen wird mich weiter quälen

 

So vergingen Tag und Jahr

Und eines wie das andere war

Doch an jenem Morgen blieb aus dein Gruß

Und in meiner Brust stach tief der Verlust

Verzweifelt und mit knurrendem Magen

Funke ich Fragen über Fragen…

…nichts

Kann mich nur gequält im Kreise drehen

Getrieben von der einen Frage:

„Was nur ist mit dir geschehen?“

Und die Sonne verlässt wie immer

Still und stumm den Himmel

 

 

 

Nun bin ich alt, mit rauen und starren Zügen

Gealtert in Seele wie in Gestalt

Und gab es auf mich selbst zu belügen

Heute ist mir nun klar

Das alle Hoffnung vergebens war

Doch…

Vielleicht aber ändert der Wind mein Geschick

Auf den anderen Horizont fällt nun mein Blick

Die See ruft mir zu: „Es gibt kein zurück!“

Mit dem Spiegel in der Tasche breche ich auf

Und segle endlich selbst zu dir leibhaftig hinaus

In die Nacht… in die Stille….

 

Mit der Morgensonne im Auge verlässt mich die Welt

Der Spiegel verdunkelt in die Untiefen fällt

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