Hallo zusammen!
Es freut mich wie immer eure Kommentare zu meinem Gedichtchen zu lesen. Vor allem wenn so ein absichtlich interpretationsoffen gehaltenes Gedicht, von jemanden für sich übersetzt wird. Vielen Dank dafür!
Meine eigenen Gedanken dazu? Die sind etwas düsterer geraten. Schwarz wie eine sternenlose Nacht.
Da kommt Carlos schon nah dran mit etwas aus dem Auge -dem Tor zur Seele- herausgeholt zu haben. Das LI holt die Seele seines Gegenübers durch das Auge heraus, und lässt sie in die leere am Himmel ziehen, wo sie so lange einsam leuchtet mit ihrem Blinken und Funkeln bis sie verlöscht, unfähig jemanden oder etwas zu erreichen, außer mit ihrem stummen Licht. Wer wäre so grausam so etwas zu tun? Ich weiß es nicht. Ich glaube aber auch dass es genug finstere Gestalten gibt, die diesen Sternenhimmel gerne betrachten... ebenfalls aus der Distanz natürlich, wobei sie selbst wohl auch ihre eigene Seele dort vermissen, in der kalten leeren Nacht.
In diesem Fall hab ich die Sterne zu Seelen gemacht. Kleines Gedankenspiel. Muss man nicht verstehen, fühlen reicht.
Eure anderen Erklärungen gefallen mir ebenfalls und treffen auch zu. Denn die Deutungshoheit über den Inhalt hab ich an den Leser abgegeben und meine eigenen Sicht, nur eine von vielen.
Vielen Dank:
@Nesselröschen
@Ponorist
@Ostseemoewe
@Carlos
LG JC