Perpetuum mobile

  • Ruedi
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Wie praktisch ist mein Tun in deinem Leben,

in dem ich jahrelang schon funktionier,


versorge dich mit bester Absicht und Manier


und darf mich frei, so wie du sagst, bewegen -

 

im Haus, im Garten , selbst in Kinderfragen,


bekam das Zepter ich in meine Hand,


wenn nötig, schlag ich auch die Nägel in die Wand


und repariere meine unsichtbaren Narben –

 

mechanisch , eigenhändig, ohne Zutun,


erledigt sich die Arbeit, ohne dich.


Perpetuum mobile, so fühl ich mich.


Beständig in Bewegung ohne Ruh‘n.

 
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Hallo Behutsalem,
 
ich spüre den unterschwelligen Unmut in den Bildern gut, denn wer will schon gern als gut funktionierendes Perpetuummobile leben. Alltagsroutine ist der Tod jeder Liebe, denn wenn sie nicht fliegen darf oder kann wird sie irgendwann verkümmern.
Konstruktiv würde ich bei
"bekam ich das Zepter in die Hand" die Vergangenheitsform überdenken sowie bei
"und repariere meine unsichtbaren Narben" statt repariere vielleicht übertünche o. ä. verwenden.
 
Ansonsten gern Gelesen und Mitgefühlt.
 
LG
Perry
 
PS: Ein paar überflüssige Leerzeichen vor dem Komma haben sich auch noch eingeschlichen.
 
Autor
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Hallo Behutsalem,
 
ich kenne die Situation - von der Ehegattenperspektive aus.
 
Von hier aus sieht es manchmal so aus, als ob der überforderte Partner nicht willens oder in der Lage ist, auch auf sich selbst die notwendige Rücksicht zu nehmen, weil der Hüte- und Nestbautrieb sich so vehement durchsetzt.
 
Ist auf die Dauer auch nicht gut für die grundlegende Beziehung.
 
mit viel Verständnis
 
Ruedi
 
  • Ruedi
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