Feedback jeder Art Schwach gelbliches Laternenlicht

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  • horstgrosse2
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03.10.20
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1.104
Schwach gelbliches Laternenlicht,
das kaum die Nebelschwaden bricht;
nebst bleichen, fahlen Mondenschein,
lad ich mir zur Begleitung ein.
 
Tierrufe aus der Dunkelheit,
unheimlich schaurig, tragen weit;
laden mit ihrem wölfisch Schrein,
die Schatten ein, zum Stelldichein.
 
Die Kreaturen sind erwacht,
sie jagen durch die finstere Nacht;
erscheinen flackernd und verschwommen,
grad aus dem Höllenschlund gekommen.
 
Seh sie durch Eichen Kronen fliegen,
bevor sie Richtung Burg abbiegen;
in der Ruinen alt Gemäuer,
da stöhnt und ächzt es nicht geheuer.
 
Da tanzen die verdammten Wesen,
die immer schon sind da gewesen;
doch nur des Nachts, das Tageslicht,
nimmt ihnen Stimme und die Sicht.
 
Denn bald darauf, im Sonnenschein,
scheint unwirklich der Spuk zu sein;
dann glaubt man das Erlebte kaum,
tut,s einfach ab als bösen Traum.
 
 
 
Autor
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20.09.19
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5.477
Hallo Kurt, 
das lyrische Ich, des Nachts spazierend, sammelt Eindrücke, welche, meisterhaft, uns in diesem Gedicht präsentiert werden.
Liebe Grüße
Carlos 
 
Autor
Registriert
22.04.21
Beiträge
1.305
@Kurt Knecht
 
 
 
Moin.
 
Schönes Gedicht, was am Anfang des Textes, manchmal aus dem Jambus ausbricht.
Aber Geschmacksache.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
  • horstgrosse2
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