Aktuelles
nur Entwicklungsumgebung

Poeten.de ist ein kreatives Forum und ein Treffpunkt für alle, die gerne schreiben – ob Gedichte, Geschichten oder andere literarische Werke. Hier kannst du deine Texte mit anderen teilen, Feedback erhalten und dich inspirieren lassen. Um eigene Beiträge zu veröffentlichen und aktiv mitzudiskutieren, ist eine Registrierung erforderlich. Doch auch als Gast kannst du bereits viele Werke entdecken. Tauche ein in die Welt der Poesie und des Schreibens – wir freuen uns auf dich! 🚀

Empfohlene Inhalte

Die Zeit weiß nichts von dir und mir, sie kennt kein Heute und kein Morgen. Man spürt sie nicht, doch ist sie hier, und nie bereit, sich uns zu borgen.   Sie ist nicht alt und auch nicht jung und fest verbunden mit den Schwestern. Die eine heißt Erinnerung, sie ruht sich aus im Haus von gestern.   Die zweite Schwester strebt zum Licht, sie muss stets neu die Segel hissen. Zum Horizont weist ihr Gesicht, die Zukunft kennt kein Ruhekissen.   Die Zeit schenkt sich an jedem Tag...
Zu heilig ist das Leben zum Verklären. Selbst Odin, der ein Auge auf das Wissen geworfen hat, muss dieses Auge missen und tanzt mit uns auf blühenden Altären. "Doch heilig", wird von mit der Schrift Vertrauten gepredigt, "ist nur Einer. Wir erstrahlen in mönchischer Kasteiung durch die Qualen." Im Namen Jesu lässt man dies verlauten. Und sehnsuchtsvoll, den Schöpfer zu verehren, erheben sich zum Licht die Kathedralen als steingewordner Glaube, den wir bauten – und werden doch verstauben...
  Ich habe den Ort gesehen wo Abfallrosen blühen zur Nacht wenn Staub die Schlafenden bedeckt gegen Kälte die längst in Knochen wohnt   glaub mir, die Straße vergisst nicht welche Wege du gehst sie zeigt nur wie schändlich die Welt ist: Sie tritt Menschen die am Boden Heimat suchen.   Wer einmal alles verlor spricht eine Sprache die ihr nicht versteht. Die Fremde in der Hosentasche und euren Dreck im Herzen schleppt er den leeren Magen zur nächsten Brücke. Gestern fiel...
Ein langer Tunnel zeigt sich mir, Stehe zeitverloren da, Ich bin allein es gibt kein wir, Bis ich helle Lichter sah.   Sie locken mit engelsgleicher Stimm, Reichen mir ihre Hand, Ich folge ihnen, ist es schlimm? Eines trägt ein leuchtend Band.   Sie führen, sie leiten mich, Ich folge, ohne Wort. Wohin ich geh, ich weiss es nicht, Vielleicht an einen bessren Ort.   Die Reise findet einen Halt, Ich spür es im Gesicht. Weder Hass noch Gewalt, Es ist das ewge Licht.       Mark...
Vorzugskunde dank der Treue. Niedrige Versandgebühr. Neulich kam per Post das Neue. Das Paket lag vor der Tür. Inhalt: Hirnschaum, Kopfentsteiner und ein Heftchen für das Wie. Fünfzig Sprachen, nichts von meiner und kein Wort von Garantie. Ausgetrocknet kam das alte Hirn aus dem gestanzten Loch, Aschenflug aus jeder Spalte, die verschmort nach Kurzschluss roch. Cremig schoss Cerebrum-Masse aus dem kleinen Sprühventil in die wartenden Gelasse meines Kopfs und schien nicht viel. Während...
Ich hör keine Nachtigall singen in nächtlichen Stunden langsamer Zeit höre ich deine Schritte durch meinen Kopf spazieren du faltest die Hände ums Herz und verbirgst das Licht vor den Augen des Abends die graben in Erinnerung.   Es gibt keine Sterne mehr. Kein Himmel darunter und dein Wort war Lüge.   Ich lege mich zu dem Traum ins junge Grab da singt die Nachtigall und deine Schritte klingen vorüber.  
Wolkenschiffe segeln schwer hoch am Himmel ab und an Regen fällt sanft auf ein Meer und du erinnerst dich daran dass die Sonne nur verborgen jetzt ist bei der Wolkenfee aller Kummer alle Sorgen liegen auf dem Seelensee kommen zu dir in Gedanken wollen einfach nicht vergehen doch dann öffnen sich die Schranken du wirst wieder Sonne sehen denn nach einem Regenschauer kommt daher mit buntem Glitter himmlisch es wird wieder blauer bald der Regenbogenritter  
Federn im Sturm -Reflexion meiner Seelenbleibe- Tausend Daunenfedern fallen auf mich nieder und begraben die Erinnerungen allen Seins, die keinen Werte haben. Denn im wilden Federsturme, zwischen weißen Silhouetten, rage ich dem schwarzen Turme gleich, um mir die Welt zu retten. © by black, 19.02.2009
Stunden werden manchmal Tage Tiefe Trauer frisst das Glück Ich stell' mich selbst dabei in Frage Schaff es kaum zu uns zurück   Alles falsch in diesen Nächten Wie ein Schleier, fast schon Hass Emotionen uns zu knechten Gelber Weg, von Tränen nass   Hilflos ausgesetzt dem Schreien Mutlos, greinend, wie ein Kind Worte peitschen, kein Verzeihen Ein Orkan, er macht uns blind   Selbst der Morgen kann's nicht richten Wütend grell, tobt dieser Sturm Diagnosen uns zu richten Kein Rosenfeld vorm...
Hinter der Tapete rascheln Asseln Erna hört nicht auf zu quasseln   In der Lampe toben geile Ratten die sich außerdem von vorn begatten   Auf dem Konto schlechte Zahlen Stuhlgang geht nur unter Qualen   In meinem Bett ein toter Affe im Beichtstuhl keucht ein geiler Pfaffe -   nein - Erna ist´s mit schwerem Busen stets bereit mit mir zu schmusen   aus ihrer linken Tränen-Rinne kriecht eine dicke fette Spinne   Ein Hund strullt zwischen Herbstzeitlosen ich steh im Park ganz ohne Hosen   Die...
Thema 'Ein Abschied'
Ein Abschied   Ein letztes Wort 'weicht jenen Lippen, die ich am liebsten blutig küsst', damit er eines nie vergisst, wie verbissen meine Liebe ist.   Ein letzter Blick in jene Augen, in welche ich bedauernd seh, und still und heimlich doch noch fleh, dass die Erd' sich rückwärts dreh'.   Ein letztes Mal der Wohlgeruch, der mich betäubt und doch erregt, die Luft mir ins Gesichte trägt, und Sehnsucht mir ins Bette legt.   Ein letztes Mal fühl ich die Haut, an die ich mich so gerne schmieg'...
Neu gemischt    Ich spielte viel in mancher Nacht,  ich zählte ja die Karten.  Hab Glück mir selber so gemacht,  als Sieger alle ausgelacht und ließ sie bangend warten.    Dein Händchen hab ich unterschätzt,  du hast mich auserkoren.  Mit selbem Trug mich arg verletzt,  zum Schluss hab ich mich selbst gesetzt und ganz an dich verloren. 
Rohe Ostern: 2. Tot oder lebendig   Zum Teufel mit dem Osterfest der Antichrist mag lieber Western Piff-Paff fliegt das Ei ins Nest wird kreidebleich von all dem Stress verkehrte heile Welt im Bible-Belt   (rohe Ostern - Karfreitag)
Hebet die Gläser Und stoßet an, Nieder mit den Verrätern, Wenn nicht jetzt, wann dann?   Zeiget eure Stärke, Entfaltet euch aufs Ganze, Achtet eure Lebenswerke und Schreibet eine neue Romanze.   Die Liebe ist am funken, Gehet eurer Leidenschaft nach - Vergiss die ganzen Halunken Doch niemals was er dir versprach.
Wortzermürber Glocken läuten vom Himmel Gellende Befehle über Dächer geworfen Bleiche folgen, zeigen, deuten Entscheiden, wie die Sonne zu gehen hat Bunte Gläser brechen Licht zum Regenbogen Bis er an steinernen Gesichtern Und kalten Wänden In einsame Strahlen zerspringt
Das „Ach“   Laut erklingt das „Weh“ und „Ach“ wenn Verliebte schmachten ist doch unter jedem Dach Kummer zu beachten   Mancher Vorgang eine Schlacht ernster als beim Schach Argwohn füttert den Verdacht und dann gibt es Krach   Große prahlen mit der Pracht das sind böse Sachen demonstrieren ihre Macht was sie immer machen   Zeitgeschehen im Almanach was das Leben brachte Lobenswertes - Ungemach heftig oder sachte   Übermut bei Sommernacht alles fröhlich lachte wer da freudig mitgemacht nicht...
Aus der Reihe Gedankensalat (XXX) in Form einer Prosopopöie Ich stehe lange genug, um den Irrtum der Bewegung zu kennen. Alles, was sich beeilt, verschwindet früher, als es glaubt. Blätter, Tiere, Stimmen, Sommer – sie kommen mit dem Anspruch auf Dauer und enden wenig später im Dreck. Der Morgen hängt mir Tau in die Krone, als wäre Frische ein Versprechen. Dann kommt die Sonne und nimmt ihn fort. So geht das hier: erst Glanz, dann Verdunstung. Zwischen meinen Zweigen spannt einer sein...
Sternphönix strebe und webe, Sternenphönix aus dem Staub der Lichtermeere aus dem ersten ausgebrannten Kern der sich in der absoluten Leere zu einer Geschichte gestrickt stimmgewaltiger Sternphönix aus improvisierter Protomaterie auseinander gesetzt - ineinander erweckt zu reinem Seelenlicht! unsterblicher Photonenphönix im Zentrum jeder Strahlung im Körper jeder Erfahrung im Kraftfeld frequenter Signatur Wunderrose blühender Glut strahlender Sternphönix du der einsam vergisst so lange...
Weiße Rosen   Langsam geht die Sonne unter, und mit ihr schwindet dein Licht. So sinkt sie weiter in die Tiefe, als man auch dich ins Dunkle lässt.   Die letzen Strahlen streicheln dich, gleiten über deine Haut aus Porzellan. Kalter Regen fällt auf dein Gesicht, doch deine Augen bleiben geschlossen. Siehst nicht die Rosen die dich betten, und dein weißes Kleid mit Rot bedecken.   Doch die Sonne versinkt im Schatten, nimmt dein Lachen mit sich mit. Und nichts vermag sie aufzuhalten, als die...
Ein Prozent Nigeria steht in meiner DNA da hab ich wohl das Trommeln her Bongos spielen fällt nicht schwer   Fünf Komma fünf Tunesien Marokko und Algerien Nordafrika gefällt mir sehr da hab ich wohl die Bräune her   Sechsundzwanzig Komma eins Skandinavien ist wohl meins Die Liebe zu dem Heidentum ...auf meiner Seele Götter ruhn    Siebenundsechzig Komma vier deutsch...geboren bin ich hier Ob Vorfahrn aus den Niederlanden oder Frankreich zu mir fanden ?   Du bist, so hab...
Zurück
Oben