angst nicht nehmen
vor meiner kraft
und meinem willen
ein ich zu bleiben
nicht dein du
nicht die zu sein
die du so gerne hättest
kein wortmal setze ich
dem weltschmerz
des romantischen begehrens
du nennst es liebe
doch ist es nur
ein einverleiben
ein selbstverzicht für mich
und ein betrug
so fürchte nur die lust in mir
den eigensinn und mein verlangen
mich dem moment zu schenken
und nicht der ewigkeit
ein starkes gedicht, welches ich gern noch ein paar plätze weiter vorn gesehen hätte. einen punkt von mir hattest du jedenfalls sicher.
der inhalt ist fast schon schroff, aber berechtigt. wenn der partner die eigenheit des anderen fürchtet und wegdrücken will, bleibt entweder die unterordnung oder, wie hier, die absage an eine solche *liebe*. du hast dazu die richtigen worte gefunden. glückwunsch!
lg
sofakatze