So jung, so hilflos, ungeschickt dein Anfang.
Des Weges, Ziel zu suchen, zu bestimmen.
Die ersten Stufen unschuldig erklimmen.
Noch hilflos erst, dann leise der Andrang.
So vorsichtig der erste Kuss im Mondschein.
Lässt Berggipfel zu Maulwurfhügel schmelzen.
Bevor er sich in Schreibblätter kann wälzen.
Die Bildung schreibt es vor, doch hilft ein Rotwein.
Doch Berg und Tal, sie bleiben nicht die Aussicht.
So steht das Wasser tief an manchen Tagen.
Doch lockt am nächsten Tag die süße Hauspflicht.
Und irgendwann, dann grüßt das hohe Alter,
die Sicht wird kurz, es sterben alle Fragen.
So weine nicht, bald wachst du auf als Falter.
Mir gefiel dein Gedicht sehr gut, schade das es nicht mehr gewürdigt wurde. Trotzdem, wunderschön geschrieben.
LG Alex