für jedes Wesen komponiert.
Bin keinen Ohren ferngeblieben,
werd stets verschieden aufgeführt.
Die ganze Welt ist meine Bühne,
der weite Raum mein Opernhaus.
In mir spielt keine Violine,
komm‘ ohne Instrumente aus.
Vermagst nur fühlend mich zu hören,
gleichwohl erkling ich immerfort.
Selbst ein Gesang würde nur stören.
Die Partitur enthält kein Wort.
Das Blatt besteht aus Pausenzeichen,
durchsetzt mit Lauten der Natur.
Die Melodie ist ohnegleichen,
vollkommen frei von Moll und Dur.
Ich bin das alte Lied der Stille,
bin immerzu abspielbereit.
Wie tief ich dich mit Klang erfülle,
hängt ab von deiner Achtsamkeit.
Um mir zu lauschen, mich zu spüren,
musst du entspannt und friedvoll sein.
Sollst dich im Hier und Jetzt verlieren,
und deine Wahrnehmung wird rein.
Bleib ohne Denken, Reden, Werken,
denn ich hab alles, was du brauchst.
Die Harmonie kannst du verstärken,
indem du in dies Bild hier tauchst
und dich zum Horizont lässt treiben,
bis dort dein Selbst am Himmel schwebt …
Ich bleibe allezeit bestehen.
Noch länger, als die Erde lebt.
Dein Gedicht hat mir sehr gefallen. Punkt! 😉
Es freut mich deswegen sehr es weit vorn zu sehen.
LG Alex
und Glückwunsch zum guten 5. Platz!