Singt ach sein Lied in stummer Pein
Und trägt die Melodie der Angst
Gar tief ins Herz der Welt hinein
*
Wie dunkel wird es nun und kalt
Hallt so das Lied als Echo weit
Rührt es doch nur leere Schatten
Im Antlitz der Vergänglichkeit
*
Stumme Geister schreiten, frieren
Verlieren sich in schwarzer Flut
Strömen fort von allen Quellen
Ertrinken sanft in eig`ner Wut
*
Aus stummer Kehle bloß ein Schrei
Sei er nun Teil der Melodie
Die durch die Zeiten bang und schwer
Die ein Geleit zur Agonie
***
Mit diesem Schrei erstarb der Wind
Sang ach sein Lied ein letztes Mal
Trug er die Melodie der Angst
Doch durch so manch` Gedankensaal
© Homo_Ingenuus
Dein Gedicht finde ich sehr gut. Ich gratuliere dir zu einem guten 7. Platz. Habe dir für dieses schöne Werk gerne eine Stimme gegeben.
LG Alex