jenseits atmender Gezeiten
zwischen Stillhalten und Lodern
im Sonnensturm, geträumt im Außen
für niemanden, der brennt,
der Heimweh kennt
kreist im Dunkeln, unsichtbar,
gefroren, durch Kälte verglimmt,
jenseitig, lebendig da,
vage und vergangen, nah
an so wehen Heimlichkeiten
minimale Atmosphäre
ohne Luft, Leben verklemmt
zwischen Wand und Ellenbogen
ohne Selbst, am Rand, verbogen,
tut weh, was einst Heim gewesen
am Ereignishorizont
blass, zerborsten, ausgespuckt,
Zeit und Raum in Endlosschleifen,
ewig Schöpfer ihrer Selbst,
die stets heimwehen entgegen
Loslassen im freien Fall,
Potential der Raumzeitkrümmung,
wo Nähe berührungslos
ohne Widerstand und Kraft
Hoffnung wäre, Heimweh fast.
diese Zeilen haben mich geschüttelt und ich dachte mir nur: ja, genauso fühl ich mich gerade. Du hast es für mich: voll getroffen. Spannend zu lesen und mitzutaumeln.
Liebe Grüße
Sali