Seit Stunden fahr' ich auf dem Highway
durch weite Ebnen, karges Land,
hab im Gepäck nur Harm und Heimweh
und deinen Treueschwur als Pfand.
Dein Herz und meins sind eng verbunden
wie durch ein unsichtbares Band.
Der Heimat fern bin ich seit Wochen
in kalter, trüber, fremder Welt,
ich träum', du kommst zu mir gekrochen
spätabends in mein kleines Zelt.
Dein Herz und meins sind eng verbunden,
was unsre Liebe aufrecht hält.
Wie lange noch, bis ich dich wieder
in meine Arme schließen kann,
bis du mir singst vertraute Lieder,
bis endlich bricht der böse Bann?
Dein Herz und meins sind eng verbunden,
wir bleiben ewig Frau und Mann.
Ich seh' den bunten Blumengarten
an unsrem Haus, vor dem du sitzt.
Wirst du mit Sehnsucht mich erwarten,
die Lippen schon zum Kuss gespitzt?
Dein Herz und meins sind eng verbunden,
ich bete, dass dich Gott beschützt.
Nun bin ich wieder auf dem Highway,
die grauen Wolken hängen schwer,
es drückt mich quälend schlimmes Heimweh,
der Motor streikt - mein Tank ist leer.
Leb' wohl, mein Schatz, ich bin so traurig,
ich schaff 's zurück zu dir nicht mehr.
Gratuliere!
Wirklich klasse dein Gedicht!
Meine Stimme hattest Du schon bei "und deinen Treueschwur als Pfand"
Liebe Grüße, Donna