flog in ihr Zimmer,
als sie noch mit sich selbst redete,
den Zettel in der Hand
Er landete leise
auf den alten Ledersessel,
legte den Kopf zur Seite
und betrachtete die angespannte, blasse Gestalt.
Sie sitzt nun vorm Spiegel.
Die Lippen scharlachrot.
Das Netz im Haar
lässt ihre schwarzen Locken verschwinden.
Immerwieder blickt sie zur Uhr.
Noch 5 Minuten..
Der Vogel flattert auf:
Vorwärts, rückwärts, vorwärts, rückwärts
Auch sie wird hektisch,
schnell die Perücke auf den Kopf.
Wird er heute kommen,
um sie zu sehen??
Ein Hauch von Hoffnung.
Vorhang auf
und Bühne frei..
Fürs Leben!
ich fand Dein Gedicht klasse und es war eines meiner Favoriten!
Ich habe es mehrfach gelesen und entdecke auch jetzt immer wieder Neues!
Große Kunst!
Viele Grüße von Georg