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Im Rampenlicht – Die Feder des Monats #2 | 2022

Im Rampenlicht

Den Mut und auch die Kraft sich zu beweisen,
auf Brettern, die nunmal die Welt doch sind,
mit Tönen, einmal laut und den ganz leisen,
wer träumte davon nicht bereits als Kind.

Wenn man allein sich wagt zu präsentieren,
und darzustellen mutig dergestalt;
was gäb es groß dabei schon zu verlieren.

Zu hoffen, ach so hör wohl niemals auf.
Das Leben selbst ist doch nur einzig Spiel.
Mal geht es abwärts und hernach bergauf.
Der Weg oft steil, bis endlich man am Ziel.

Den Mut, die Kraft sich stetig zu beweisen
auf diesen Brettern, die die Welt doch sind,
wenn Lebensmelodien uns umkreisen,
mal Moll, mal Dur, mal langsam, mal geschwind.

So spiel für dich dein eigen Rollenspiel.
Doch spiel behutsam es und spiel es weise,
bis du dann abtrittst einst von dieser Welt,
einmal und irgendwann ganz still und leise.
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Kommentare (5)

WF Heiko Thiele ·
Ich hab es doch geahnt, daß es von dir ist, Uschi.
Das hier hatte ich mir am 19.2. gedacht:

Zitat:

Im Rampenlicht
(vielleicht von Uschi Rischanek )
Den Mut und auch die Kraft sich zu beweisen,
auf Brettern, die nun mal die Welt doch sind,
mit Tönen, einmal laut und den ganz leisen;
wer träumte davon nicht bereits als Kind.

Wenn man allein sich wagt zu präsentieren,
und darzustellen mutig dergestalt;
was gäb es groß dabei schon zu verlieren?
Kaum wär zu jung man, seltener zu alt.

Zu hoffen, ach so hör wohl niemals auf.
Das Leben selbst ist doch nur einzig Spiel.
Mal geht es abwärts und hernach bergauf. (Oftmals wird es andersherum (negativ besetzt) genannt. Bei dir erfrischend positiv!)
Der Weg oft steil, bis endlich man am Ziel.

Den Mut, die Kraft sich stetig zu beweisen
auf diesen Brettern, die die Welt doch sind,
wenn Lebensmelodien uns umkreisen,
mal Moll, mal Dur, mal langsam, mal geschwind.

So spiel für dich dein eigen Rollenspiel.
Doch spiel behutsam es und spiel es weise,
bis du dann abtrittst einst von dieser Welt,
einmal und irgendwann, ganz still und leise. (Komma für eine kleine Pause. Unterstreicht die beiden letzten Eigenschaften.)
Donna ·
Liebe Uschi,. Ich muss gestehen, dein Schreibstil gleich bei der zweiten Zeile erkannt zu haben. Welch viel für dich spricht! In der Musikbranche redet man von "a signature voice" ("erkennbare Stimme). Ich glaube sowas ähnliches gibt's im Schriftstellen. Es ist eine besondere Ehre. Your signature writing style is flawless and flows. (Dein Schreibstil ist lupenrein und fliesst). Meine Stimme vergab ich für "Im Rampenlicht" mit einem zustimmenden nicken. Gratulieren zum 7. Platz! Liebe Grüsse, Donna
Pegasus ·
Hallo, Uschi
auch ich möchte dir gratulieren zum 7. Platz. Wie Donna schon schrieb, manchen Schreibstil erkennt man sofort.
LG sendet dir Pegasus
SalSeda ·
Liebe Uschi,

deine Idee vom großen Theater des Lebens geisterte auch in mir herum, weshalb dein Gedicht gleich offene Türen einrannte bei mir. Aber im Gegensatz zu Heinz Schenk (dessen Gedicht mir ständig im Ohr klang und welches ich schon in meiner Jugend großartig fand) hast du andere viel feinere Facetten herausgearbeitet, die auch Freiraum lassen weiter zu gehen als du geschrieben hast, also ergebnisoffen in den Strophen und das gefällt mir.

Liebe Grüße
Sali
Georg C. Peter ·
Liebe @Uschi R.,

Den Mut und auch die Kraft sich zu beweisen,
auf Brettern, die nunmal die Welt doch sind,
mit Tönen, einmal laut und den ganz leisen,
wer träumte davon nicht bereits als Kind.

Auch mir gefallen Deine Zeilen sehr gut, die "Bretter der Welt" (siehe oben) hast Du sehr schön und einfühlsam beschrieben!

Viele Grüße von Georg

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