wie du mich ansiehst, natalia
– spiegelgesichter zurückgelassener
lieben im tränenfilm deiner augen –
das bringt dämme gestauter
traurigkeit zum bersten
nicht was du sagst ist es
es sind die risse in deiner stimme
die meine fassung bröckeln lassen
der mörtel ist es
der zwischen
versetzten wortziegeln
hervorquillt und uns bindet
rauh und erdig
die gassen durch unser dorf
am rand von welt und zeit
gestern brennpunkt
herzstück noch heute
das mich durchpulst
wo ich auch bin
meine Nummer eins ist hinter mir ... das hätt ich nicht gedacht, Für mich war es klar dass es das Goldgedicht ist!
Liebe Mona,
anscheinend findest du immer die richtigen Worte die mich berühren.
Da könnte ich Zeile für Zeile herauspicken und goutieren. Einfach nur: Wunderschön in all seiner Traurigkeit! Der ganze Schmerz so deutlich und präzise und wie immer ohne Füllsel.
Ich habe es mehrfach mit Bewunderung gelesen!
Liebe Grüße
Sali