du den Schrecken, der oft gierig lauert,
sich krümmend still zusammenkauert,
Lebensschmerz, wie er am Boden dort
sich jammernd, stöhnend auf ewig sorgt?
Hörst
du den Schrei, wie er in bitt´rer Nacht
die Spur des Schicksals verhöhnt, verlacht,
mutloses Sehnen, das unerfüllt
im Topf des Leidens stumm überquillt?
Dann
nimm fremdes Schicksal in deine Hand,
füll der Liebe Becher bis zum Rand;
folge der Stimme, die dem Lachen gleicht,
mit dem Blick, welcher der Qual nicht weicht!
Dann
verschenk dein Geben gern ohne Rast
wenn es verzweifelt dein Sein erfasst;
lebe Gefühl, das sich nicht verkriecht,
sei Herr dem Tod, der sonst ewig siecht!
Dann
schenk Zuspruch weise im stillen Tun,
durch Hände, die heilend liebend ruhn;
folg im Herzen der Bestimmung Ruf
und sei der Mensch, den Gott einst schuf!
Wir lieben im Andern den Menschen wie Gott ihn gemeint hat.
An diese Zeilen erinnert mich dein Schluss, der ein sehr schönes Schlusswort und Schlussbild gibt: sei der Mensch den Gott einst schuf.
Das beiinhaltet natürlich , dass wir im Tun des voran beschriebenen das dann auch sind.
Ein Plädoyer für die Nächstenliebe, fürs hinschauen und helfend handeln.
Geeignet für eines dieser Bücher die Seiten mit Seelenerhebenden Bildern und Texten haben. Darin sehe ich es gut aufgehoben.
Liebe Grüße
Sali