tut oftmals weh und kostet Mut;
ist nichts für den bequemen Sack,
der sich schon eingerichtet hat.
Der in Gedanken festgefahren,
zwar nachjammert den ersten Jahren;
als er gestartet und begann,
sich selbst noch suchte und fing an.
Der heute will, jedoch nichts missen,
der Jugend Segel hat zerrissen;
mit denen er in jungen Jahren,
ins Ungewisse noch gefahren.
Kein Abenteuer war zu groß,
er hat mit puren Händen bloß;
so manches Wagnis angepackt,
so machen Gegner eingesackt.
Als alles glatt ging und gelang,
das Glück im hold war, Gott sei Dank;
als er nach Besserem geschielt,
mit seinem Tuen oft Recht behielt.
Da stand Veränderung noch an,
dafür war er der rechte Mann;
doch heute, nach so vielen Jahren,
ist er ganz einfach fest gefahren.
Will von Gewohnheit vorgegeben,
in steter Wiederholung leben;
steht allem Neuen nur konträr,
will sich auch nicht verändern mehr.
Gerne mein Punkt deinem Werk gegeben.
Dein Gedicht gefällt mir. Gut gereimt.
Und die Aussage vom Text schonungslos ehrlich so wie Realität halt ist. 😉
Liebe Grüße, Donna