schaust in mein glasherz rüttelst an der selbstsicherheit
die ich zum schutz vor türen und fenster gestellt habe
du begehrende verzehrende berührst mein inneres mit
unstillbarem sehnen liest die gedanken der nacht erfüllst
die geheimsten wünsche in deinem wolkenweichen bett
du rastlose ziehende lässt mich zerzaust und zerwühlt am
strand zurück ich schaue zum horizont vermute dahinter
deine sturminsel zu der ich eines tages aufbrechen werde
du hast die bewundernswerte Fähigkeit, in deinen Neunzeilern die Wechselwirkung zwischen Mensch und Natur immer neu und poetisch geheimnisvoll darzustellen. Das hat mir hier bei diesem Thema besonders gut gefallen. Glückwunsch!
LG
maerC