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[ - überarbeitete Fassung - ]
Deine Worte -
warmer Ton:
wurzeln und
wachsen;
reifen
zu Klang;
spannen Saiten
vom Salz der
Eisblume, hin
zum Tanz um
die grünende
Linde
und
steigen aus
Tiefen herab,
wie ein Lied -
dir in die Feder.
Du.
Schenk mir ein Lächeln...
Oma, komm, ich halte dich
fest an meiner Hand;
und wir beide, du und ich,
geh'n zum Elefant.
Oma, schau, das ist nicht schlimm;
sind schon fast am Graben.
Oh! Da steht er – und du brauchst
keine Angst zu haben.
Roter Milan, wie fern du kreist; hoch über dem Morgen:
Tauchst in wässriges Grau; kehrst schimmernd zurück in den Frühling.
Wolkengleich. Getragen vom Wind, und so nahe den Sternen,
wandert dein suchender Blick doch nur zur Scholle hinab.
Faltiger Bauch ob gebogener Beine betulichem Schreiten;
strahlendes Weiß auf der Haut; wie Feuer brennt der Kontrast zur
neongetränkten Short - im entsetzten Auge des Nächsten.
Resthaar flattert im Wind: Alt sein heißt auch - souverän.
Singe dem flammenden Wolf, auf dass er fürderhin schlafe,
sing ihm sein Lied zur frühen Stunde der träumenden Wolken:
Schlafe, mein flammender Wolf - tief in der Grotte zur Nacht.
Wird er geneckt und erwacht, so jagt er, getrieben von Gier und
dürstend nach Blut, den unbezähmbaren Hunger zu...
Hoch reicht der Mast und es zieht, weit oben langhin die Leitung.
Zauberwerk wohl, geschaffen von Menschen, um Kunde zu geben,
Kunde zu kriegen von allerlei Buntem, das hinter dem Hügel,
hinter dem nächsten und weiter geschehen. Die Horde der Kinder
blickt mit Erstaunen und groß. Sie...
Silber, du Hafen der Stille; Gesanges traulicher Anker;
wanderst so fern meiner Nacht, weitab der Unruhe Takt.
Wolkenverhangen, in Tagwerk geflochten, versickern die Töne.
Stetig plappert der Bach: trefflicher fließt sein Gesang.
Ach! Suleika, nebelgeboren; dein Wolkenhaar schimmert. -...
Vom Erwachen
[überarbeitet]
Cissus, dein Winter war lang; ein Warten in schweigsamer Kälte,
manchmal ein Blinzeln durch Wände aus Glas, hinein in den Garten:
Frostige Tücher liegen auf...
Wach doch endlich auf, du früher Ling!
Habe schon ganz blaue, kalte Füße.
Schick mir schleunigst warme Sockengrüße;
Schnee und Eis - die sind echt nicht mein Ding.
Mögen Knospen an den kahlen Zweigen brechen;
milde Sonnenstrahlen erste Kätzchen wecken;
Glöckchen ihre blassen, schlanken...
Beide haben sie erkoren
und der Zwist läuft aus dem Ruder.
Papa sagt: Nun darf dein Bruder!
Lachen schweigt, wie blitzgefroren.
Dann beginnt der Schmerz zu fließen:
Stolperflucht von kurzer Dauer
bis die Früchte lauter Trauer
sich in Omas Schürze gießen.
Oma wiegt dich. Oma spricht...
Du kannst deine Hände verschließen,
zu Fäusten wie Steine geballt,
und doch wird dein Heute zerfließen;
es fehlt den Gedanken der Halt.
Entriegel die Finger und Türen
und öffne sie, habe Vertrau'n,
so magst du ein Freisein erspüren
und trübe dein Kinderglück schau'n.
Der Jäger ist ein böser Mann,
den niemand richtig leiden kann.
Mit seiner Flinte voller Schrot
schießt er den armen Hasen tot.
Hoch oben auf dem Jägerstand,
der Hahn der Flinte ist gespannt,
nimmt er mit grimmig-grauser Gier
ein neues Opfer ins Visier.
Am nahen kühlen Wiesengrund...
Ich mach jetzt gleich die Hausaufgaben.
Ich gehe nur noch schnell aufs Klo.
Will rasch am heißen Tee mich laben.
Die Welt ist schön und ich bin froh.
Muss beim Nintendo bloß kurz speichern.
Zuvor den schlimmen Feind besiegen ...
Der Stift ist hart, ich such 'nen weichern.
"Ich komm ja...
Ich mag den Hain,
in dem die Stille weilt
und die Betriebsamkeit
noch so bedächtig eilt;
wenn sich die Birke hell
aus dunklem Tann erhebt,
das späte Himmelsblau
sich schon ins Nachtlicht webt.
Wo mir die Sonne auch
im trauten Mondschein lacht.
Hier lass...
Heiser dröhnt dein Wort und
gelb vor Neid und frommer Gier
verströmst du Gift und speichelst
tausend Lügen.
Was frommt es dir, das falsche
Spiel auf der Posaune. Die alten
Mauern halten stand. Entweicht
doch nur das kreischend hohe
Ich und nochmal Ich.
Magst taktlos auch die...
Kälte glitzert auf den Straßen
kriecht sogar auf meinen Ohren
und die Luft der dunklen Gassen
fühlt sich an wie tiefgefroren.
Keine Katzen an den Wegen.
Amseln schweigen, tragen Schal.
Glockenton durchbricht die Starre.
Tiefer Schlaf im Wartesaal.
Träume steigen in die Lüfte.
Häuser...
Deine Stimme klingt brüchig.
Du atmest schwer. Ich kann deine
Angst hören. Du hast gebetet,
sagst du; den Rosenkranz.
Ein Besuch ist ausgeschlossen.
Du bist isoliert. Allein.
Nicht nötig, jeden Tag anzurufen,
meinst du, es gebe nichts Neues.
Die Sauerstoffsättigung
des Blutes liegt...