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Letzte Nacht wieder geträumt,
draußen ist es nass,
und das Erleben versäumt,
die Wärme wird blass,
weil ich die Lichter verträum’,
ich hasse den Hass,
und Falschheit der Blicke, die mich umzäunt.
Was tust du, wenn die Blüte deiner selbst verwelkt;
wenn du nicht mehr weißt, wie man...
Die Vermessung der Einsamkeit
Ein Haus steht zum Verkauf, irgendwo auf dem Land. Es ist alt, verwaist, die Wände verroht und nackt, hier und da ein Riss im Putz. Darin kein Leben mehr. Nur noch eines: seines.
Kalt ist es in den letzten Wochen geworden. - Er hat sich Zeit gelassen mit dem...
Ohne Rausch wohl – wer’s sich leisten kann
Der Wecker schreit,
mit jedem Flüstern der Dämmerung.
Sinne daheim gelassen,
Masken sehen andere Masken.
Peitschen treiben Marionetten,
schwindlig - ständig, stumm gewollt;
mehr, mehr und noch mehr:
gib – man will.
Wieder das Klicken...
Dilara am Schreibtisch
Warum fällt es mir so schwer, alleine zu sitzen
An der hölzernen Bank, welche mich immer begrüßt,
Wenn aus der Schule ich komm, verlassen ich habe die Freunde?
Unbewegliches Brett, guck mich nicht immer so an!
Ach, jetzt sitz ich hier schon wieder, lehne die...
Wenn der Abend kommt
Und der Regen ebenso
In Dolby Surround
Und der Wind ja sowieso
Du bist auf der Flucht
Stille einsam und patschnaas
Den dich sucht und sucht
Das was du verloren hast
Du und der Regen und der Wind
In eine leere kalte Stadt
Die Augen auf, der Glaube blind
Dein...
Unsagbar schön!
Im Pantheon der Geschichte
Marmorstatuen, Vasen,
von Touristen bestaunt.
Vorbei die Zeit antiker Götter.
Raubtiere sind jetzt dran,
zeigen Zähne in der globalen Arena,
fauchen sich machtvoll an,
demonstrieren Erlösergehabe.
Hol der Geier das allgemeine...
Ist Stille die letzte Antwort?
Erste Blicke, lange vergessen,
doch stets rief sanftes Pochen –
mein Kopf gehalten –
Wärme um mich – du.
Die Zeit schenkte Abenteuer:
erst Burgen aus Sand, dann hohe Bäume,
jedes Zwinkern der Fantasie,
ein Sonnenaufgang – wir.
Doch die Ernte der...
Stell mich vor den Spiegel
und starre tief hinein.
Frag mich dann, wer bist du Igel?
ja, deine Stacheln sind so fein.
Rollst dich ganz ganz fest zusammen
so bleibst du immer ganz allein.
Keiner, ja niemand kann dir was,
hörst nur Leute um dich schrein.
Jeder weiß, du machst...
Dieses Leben
Geprägt von Leid und Hass.
Nur wenige Momente haben es sich gelohnt, auch später davon zu erzählen.
Egal wie tief man fällt, sieht man die funkelnden Sterne am Himmel, die einen wieder hochziehen.
Und wenn man einmal oben ist, scheint es nie hoch genug zu sein.
Angetrieben von...
Im dunklen Licht,
wo eine kleine Träne mir entwich,
sitz ich allein, meine Gedanken für mich.
Dieser Raum, diese Stille,
die Ruhe, das Weite,
mit Wille ist Freiheit,
wie das Schöne mir zeigte.
Atme ganz sanft, mach die Augen jetzt zu
Sillouette, Siddathra, such den Weg weg von Wut...
Ferne Nähe (Samer Kavidan)
Die Heimat meiner Eltern,
eine ferne Erinnerung,
für mich nur ein Ort alter Geschichten.
Meine Heimat,
der Ort, wo ich lebe,
doch in den Augen anderer
bleibe ich immer die Fremde.
Wo kommst du wirklich her?
Deine Sprache so klar, so rein,
doch das...
Welcher Sinn vermag die Leere zu füllen,
bevor des Bösen Fänge
meine Seele umhüllen?
Welches Dämons bedarf es, meinen Geist zu besetzen,
mich zu entfremden,
von Moral und Gesetzen?
Die Einsamkeit, sie nagt an mir
und Hoffnung schwindet in elende Ferne.
Doch erblicke ich bei Nacht...
Es ist so leis,
ein Herz aus Eis,
seine Träume sind so starr,
erfroren, durch die lange Zeit,
der Einsamkeit, in tiefer Dunkelheit;
Es ist so hager,
der Blick ist mager,
seine Seele ist so dünn,
ausgezehrt, durch die lange Zeit,
der Einsamkeit, in tiefer Dunkelheit;
Es ist so...
Es war so und es ist so und es wird so immer sein:
Am Ende geht ein jeder fort, zurück bleibt man allein.
So ist's auch mit den Freunden: Schaust du nicht genau hin,
dann ist in deinem Rücken schon bald ein Dolch tief drin.
Sie würden sich ja kümmern und sie wären immer da!
Doch bald...
Seht doch nur, seht dort, dort oben,
seht ihn auf dem Dachfirst stehen,
die Menge fängt an zu toben,
während wild die Winde wehen;
Die Nacht erhellt Laternenschein,
irrlichtert über sein Gesicht,
die Züge weiß wie Elfenbein,
nur Furcht findet man darin nicht;
Sicherer stand er nie...
Vergessenszauber
die verblasste Seinsspur filtert
der einstige Herzensmagnet
erregter Eisensplitter
im blutleeren (e)Regen
verschobner Realität
Rostwimpern schlagen
ihre Augen im süßen Schlummer
einander verletzender Wunden
und klammernde Haarspangen verraten
schwarze...
Zu Hause
Ich komme nach Hause
die Wohnung ist leer
Ich komme nach Hause
mein Herz wird mir schwer
Ich komme nach Hause
bin in Gedanken bei Dir
Ich komme nach Hause
und wünscht' Du wärst hier
Ich komme nach Hause
bin wieder allein
Ich komme nach Hause
und bin doch nicht daheim
Die Welt steht still um mich herum,
das weiß ich ganz bestimmt.
Ihr haltet mich vielleicht für dumm,
doch hört mich an geschwind.
Ich habe eine Theorie,
die nicht zu widerlegen.
verpackt in dieser Poesie,
die ich euch bring' entgegen.
Das Buche, im Regale steht,
ist voller...
Novembergrau
Grau
der Asphalt,
der Beton,
die Mauer,
der Rauch.
Grau
der Nebel,
der Morgen,
die Gedanken,
die Gesichter.
Grau
die Anzüge,
das Gehabe,
die Eigenschaften,
die Sprache.
Grau
wuchert zwischen
Geläufigem
und Fremden,
zwischen
Nacht und Tag,
Weiß...