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Sommer springt mit kurzen Hosen
barfuß durch das hohe Gras.
An seinen Wegen blühen Rosen,
Regen macht die Erde nass.
Sommer liebt das Sonnenbaden.
Er badet uns und alle Welt,
wäscht und föhnt auch unsern Garten
und blondiert das Haferfeld.
Wie viele Knaben neigt auch Sommer
oft zu...
[KNABE] Was hör’ ich seit dem heutig’ Tage:
ein Schattenstrich teilt Strassenbreite.
Woher das Phänomen die Frage.
Ich lausche zu: [DAME] « … dort in der Weite?»
[MÄDCHEN] «Verstehst du, was ich mein’?» [DAME] « Nein, sehe -
«was willst du? Willst du, dass ich streite!?»
[KNABE] Ich...
Die Decke flackert. Sein Blick flackert. Das Grau der Nacht flackert. Von grau zu grauer zu schwarz zu hellgrau. Unmerklich merklich. Ganz zart zerreißt es die Dunkelheit, schwemmt das grau aus und lässt es schwarz werden. Die Schwärze brennt in seinen Augen, die Pupillen reißen geweitet Löcher...
Würde entsteht schließlich nicht durch das Böse, sondern durch das Licht, das das Böse anzieht.
Die schlimmsten Zeiten können zugleich die würdevollsten deines Lebens sein, wenn du weißt,
wieso dieser Schmerz dich erfüllt.
Die Farbe der Liebe
ich bin die Farbe
die alle Töne vereint
indem sie leuchtet
und doch weint
die kalt wirkt
wenn sie Wärme meint
ich bin das Licht
das Schatten wirft
das Dunkle im Reinen
das Reine im Lichten
ein Herz im Entseelten
und einziger Atem dem Vielen
male kein...
Hoffnung
Den Gipfel der Finsternis erklommen,
Den Klauen des Teufels nur knapp entkommen,
Noch immer, sind alle meine Sinne benommen.
Getanzt mit dem Höllenfürst erneut,
Mein Herz in alle Richtungen zerstreut,
Mich wieder deinem Willen gebeugt,
Der Blick in...
Tanze mit dem Schatten,
um seinen Schrecken zu nehmen.
Denn er möchte, wie das Licht,
gesehen und gespürt werden.
Ein inniger Tanz mit dem Schatten lässt ihn zum Licht werden.
In aller Frühe
Erstes Licht durchbricht
Blattwerk und Geäst.
Bäume, Büsche werden
zu Gestalten mit Gesicht.
Kühle taufrisch auf Haut,
unverbrauchte Luft, dazu
Geruch aus feuchter Erde,
gemischt mit Pflanzenduft.
Jetzt! Was für ein Morgen!
Wach und unternehmungslustig,
mit...
Schatten an der Wand
Das Licht in meinem Zimmer
wirft Schatten an die Wände
Sie bilden Silhouetten
die ziehen in die Ferne
Sie sehen aus wie Kinder
die marschieren in Reih und Glied
zeigen die Schatten das Gestern
oder was uns wieder blüht
Seh ich in diesen Zeiten
Nachrichten dann und wann...
Der Tag versickert
in den Wipfeln,
ein letztes Sonnenband
als Gnadenfrist.
Schon dunkeln Schatten
tiefer am Waldrand.
Stumpf verwittert
Grünes im Wiesengrund.
Erste Lichter in Häusern.
Straßenlampen laden
zum Stelldichein.
Über den Asphalt
tanzen Autos
mit glühenden Augen.
...
Aus dem Schatten
tret' ich hervor ins Licht,
das silbern sich im Wasser bricht.
Die Wellen verschwimmen mein Spiegelbild.
Ruhig und langsam -
auch mal wild.
Trotzdem kann ich mein ICH erkennen.
Es spricht mit mir -
nur ich kann es hören.
Leise Worte,
die mein Herz...
unter den bäumen
hatten die träume ihr licht verscharrt
in einem gärigen haufen bitterer worte
die nächte waren still geworden
und die schatten lang
ich erinnerte mich
an die langen gespräche
ihr heiteres plätschern
den glanz der in den blättern hing
die blumen blühten ...
Schattenschwestern
irres Licht, das blendet
schön bloß, ohne Nähe
das Unersetzliche verschwendet
an eine kalte, tote Seele...
zwei bleiche Schwestern
im Innern verloren
das Eisherz von gestern
in Elfenbein geboren
Augen wie der Ruf der Nacht
grenzenlos tief, an Sinn...
Gedanken,
die meine Seele erreichen
beflanken
Gefühle und reichen
nicht aus,
um den Schmerz
zu zähmen,
weil sie den Verstand mir nehmen.
Gedanken,
die den Kopf verwirren
wanken
leicht im Schatten
der Nacht,
um die Stille
zu brechen
und mein Sein zu schwächen.
Nur das...
Es war einmal ein einsamer Bauer, der Tag und Nacht auf dem Feld arbeitete, um sich und seine Familie zu ernähren. Weil er so viel zu tun hatte, vergaß er sogar nach Hause zu gehen, um zu essen. Seine Frau kam ihm aufs Feld nach und brachte ihm eine Jause: „Das sagt mir doch der Hausverstand, Du...
Zwei Puppen liegen auf dem Bett,
ein Teddybär lehnt an der Wand,
das Kinderzimmer wirkt adrett,
im Dunkeln tastet eine Hand.
„Schlaf weiter Kind, nichts ist geschehn,
du hast geträumt, wie letzte Nacht.
Ich werde nochmal nach dir sehn,
dein Teddy mag mich - sieh, er lacht.“
Wann...
Zwischen den Schatten steht
dein Spiegelbild.
Du hast es gestern aus dem Glas geschnitten,
als es am meisten schmerzte.
Jetzt vergisst es dich langsam
Und über den Straßen steht der Staub
wie nie zuvor.
Ich halte es für wichtig, vorab anzumerken: Ich schrieb dieses Gedicht vor über einem halben Jahr, also vor den aktuellen Corona-Virus-Geschehnissen. Es handelt (auch) von der Pest im Mittelalter, eine Thematik, mit der ich mich auch einmal beschäftigte. Denn das Mittelalter hatte, wie alle...