Abendstunde im Sommergarten

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Abendstunde im Sommergarten
Himmel entatmen sanft die Tagesstunden,
mit flinkem Flügelschlag verschwimmt der Schatten
einer Amsel, sie hat zur Ruh gefunden;
ganz langsam steigt die Kühle in Rabatten.

Schon verträumt, umspielt von einem milden Licht,
verschenken Rosen Düfte, schau sie warten:
und wie ein Wind, der leise Verse spricht,
geht Gottes Stimme durch den stillen Garten.

***
 
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Hallo Holger;
 
Das ist wiedermal Lyrik wie ich sie mag; Feinfühlig in der Aussage, wie ein sanftes Wiegenlied kommt es daher;
Der Tag legt die Hektik ab umschmeichelt im letzen Licht seine Wunder und legt sich dann beseelt zur Ruhe;
 
 
[QUOTE='Holger]und wie ein Wind,
[/QUOTE]mir würde hier .. und mit dem Wind ... besser gefallen..
hab ich einfach im Gefühl..ist aber bitte nur mein Empfinden..
 
Ach, ich könnte mich da rein legen, könnte ich....
 
liebe Grüße,
Behutsalem
 
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Ja, Behutsalem, Deine Anregung ist bedenkenswert und gut: Die Formuliereung würde im objektiven Sinne des Empfindens sein (der wehende Wind im Garten), während die ursprüngliche "und wie ein Wind" (es muss also tatsächlich gar kein Wind wehen) sich metaphsisch abkoppelt, quasi als ein Gedanke an die Schöpfung.
Hat beides was, ist ambivalent. - Danke für Deine Gedanken und Dein Lob !^
 
Noch einen schönen Abend wünscht Dir,
 
Holger
 
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