Feedback jeder Art All das vergessene Bleiben

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  • Dionysos von Enno
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All das vergessene Bleiben
Blicke zurück, voran, fort
Leben auf Kies, zwischen Gleisen
„Heute hier, morgen…“ verdorrt
 
Leben, was ist das, was wars?
Stempel im Fahrtenschreiber
Steuerumriss und wir leiden
weiter und straucheln – das wars
 
Alleen und Trampelpfade
geschlagen, zertreten, verfahren
Verengung, am Wegesrand ragen
all die Warnenden – wir verharren
 
Autorin
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Lieber Marcus,
 
dein Gedicht wirkt äußerst düster, und ich kann mich erst in der dritten Strophe mit ihm anfreunden.
 
Ich mag düstere Bilder, aber, wenn die erste Strophe von Menschen handelt, ist mir das "verdorrt" schon etwas zu schwarz. Sehr gut kann ich mir vorstellen, dass das Leben zwischen den Gleisen ein pflanzliches ist, das ja auch vergänglich ist und vergessen wird, manchmal ungeachtet zurückbleibt - es könnte eine Metapher für das menschliche Leben sein. -
 
Blicke zurück, voran, fort
Sind es etwa die Blicke aus dem fahrenden Zug? Ein wenig schleicht sich bei mir auch das Bild eines Heimatlosen, Obdachlosen ein.
 
und wir leiden


weiter und straucheln – das wars
Das tut zu sehr weh!
 
Die dritte Strophe gefällt mir sehr gut!
Alleen und Trampelpfade


geschlagen, zertreten, verfahren
"geschlagen, zertreten, verfahren" sind nicht nur sie - sondern auch wir sehr oft.
 
am Wegesrand ragen


all die Warnenden – wir verharren
JA, das ist wahr! Sehr schön!
 
LG Nesselröschen
 
  • Dionysos von Enno
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