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  • Daniel Walczak
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Sie sagen, es sei an der Zeit,
zurückzulassen alles,
was hinter mir ist, allzu weit,
Verrücktes und Normales.
 
Ein neues Kapitel beginne nun,
ich solle nur abwarten,
soll ja kein' Blick nach hinten tun,
soll nicht zu viel erwarten.
 
Die Liebe, sie blühet und ist schnell vorbei,
und vieles bleibt wie zuvor,
doch alle nur sagen, jetzt komme die Zeit,
des Neubeginnes empor.
 
Der Neubeginn, Beginn wovon?
Von meinem ganzen Leben?
Wegen Liebe, die mir rannte davon,
soll ich all jenes aufgeben?
 
Die Menschen, ja sie suchen doch nur,
nach irgendeinem Grund,
aus dem man abschließen muss, die Prozedur,
sie sei ja so gesund.
 
Ständig neu starten, hinter sich lassen,
was inzwischen ist vorbei,
etwas verändern und alte Wege verlassen,
nur dann sei man endlich frei.
 
Das Denken, Altes sei vorbei,
weil manches wechselt stets,
das teil' ich nicht, denn ich bin frei,
und auch im Früher unterwegs.
 
Denn manches, ja, man glaubt es kaum,
das kommt zu einem mal zurück.
Und Menschen zerreißen, zerstören den Raum,
der ihnen sonst schafft ihr altes Glück.
 
  • Daniel Walczak
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