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Autorin
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27.12.07
Beiträge
367
Verloren an eine Kerze,
ewige Flamme, ewiges Licht.
 
Schwarzer, samtschwerer Raum
Leckt an der Sichel des Feuerrandes Schein.
 
Schwermut,
fließendes Blei in den Adern.
 
Der Wirklichkeit entrückt.
Verloren, gefangen im Licht der Flamme.
 
Gelöscht-
Dunkelheit überall
 

Pan

Autor
Registriert
30.12.07
Beiträge
36
Geniale Stimmung. Das ist das höchste Prädikat, das ich einem Gedicht geben kann.
 
Das Gedicht ist melancholisch, doch es atmet zweifelsohne Spannung. Die vielfältig deutbare Beziehung Kerze-Flamme-dunkler Raum. Die Flamme, die durch die "stickige Schwere" des Raumes und von der endlichen Kerze bedrängt wird und doch der Mittelpunkt in der Dunkelheit ist, der alles auf sich zieht. Die Kerze als Lebenserzeuger und Lebensbeender.
 
Danke, kleine Bärin.
 
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