Arbeitslos und Lebendig Begraben

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Arbeitslos und lebendig Begraben
 
Ich versuche zu lernen und zu schreiben,
um im Geiste fit zu bleiben.
Nicht ein Tag soll sinnlos vergehn
aber traue mich nicht in die Zukunft zu sehen.
 
Diese Ausweglosigkeit quält mich so sehr,
igel mich ein, immer noch mehr.
Doch Draußen verläßt mich der Mut.
Freunden und Bekannten geht es auch nicht gut.
 
Vermeide der Wahrheit ins Gesicht zu sehen
um den Zustand zu überstehen.
Jeden Tag fühle ich mich krank
die Liste meiner Beschwerden ist sehr lang.
 
Depression, Angststörung und arge Schmerzen
laßten mir schwer auf dem Herzen.
Einen Job will ich doch finden
mein erbärmlicher Zustand zieht nach hinten.
 
Sehr Schlimm für mich ist noch daran
das ich so nie arbeiten gehen kann.
so bleibt mir zwischen bangen und hoffen
für besseres Leben kaum ein Türchen offen.
 
Selbsttäuschung der Versuch zu Überleben
mich anders als ich bin zu geben.
Deshalb gehe ich kaum noch raus
schließ mich ein in meinem Märchenhaus.
 
 
Ramona
 
Autor
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Hallo ramona
 
Ich finde dein Gedicht ist echt gut gelungen auch wenn es ein trauriges Thema is das du darin behandelst.
Deine Gefühle kann ich echt gut verstehen da ich viele Leute kenne denen es auch so geht
 
Vorallem die letzte Strophe deines Gedichtes finde ich von der Wortwahl her sehr schön.
Was mir aufgefallen ist das du in der 4.Strophe Angstö(h)rung geschrieben hast...das wird allerdings ohne "h" geschrieben
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gruß, xsabrinaxo
 
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Registriert
01.06.08
Beiträge
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gibt es viele in unserem Land, leider und eben weil sie sich selbst lebendig begraben, kommen sie oftmals nicht aus diesem Loch wieder heraus. Es gefällt mir sehr gut.
LG die Rastlose
 
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