Atme ich tief ein

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Atme ich tief ein
und rieche ich den Wind,
so spüre ich gar rein
wie hart die Zeit verrinnt.
 
Der Zug der klaren Luft,
er zieht mich mit hinfort.
Er bringt mit sich den Duft
des weit entfernten Ort‘.
 
So zieht’s mich auf den Pfad,
der in die Wildnis führt,
ich weiß kein bess’ren Rat,
nur dass er mich berührt.
 
Hinauf, grün‘ Hügel weit,
zum Blick über das Tal,
die Stirne zum Geleit.
Es dunstet Nebel fahl.
 
Das Tal verschwimmt, verblasst,
es scheidet aus dem Blick.
Ich schritt aus, schnell, voll Hast
- und blieb allein zurück.
 
Ich irrte lang umher,
im Hügelland, so weit.
Ich fand den Weg nicht mehr,
mein Pfad weist durch die Zeit.
 
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