Feedback jeder Art bei den Gräbern

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bei den Gräbern
 
Verlassene Gräber.
In den Zwischenräumen entsteht Klarheit.
Ein Hauch der Stille umweht meine Schultern.
Im roten Wein spiegelt sich ein Farbenspiel.
Die Bäume rüsten sich für den Winter.
Ein flüchtiger Traum zerfliesst in mir.
 
Autor
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Hallo Hora,
 
Der Anfang und das Ende des Gedichts gefallen mir gut. insgesamt könntest du versuchen, zu straffen und flüssiger zu formulieren...
 
Autor
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SERVUS
 
Guten Morgen liebe Hora, 
mir geht es etwa wie Létranger.
Der Anfang gefällt mir, bin gleich in einer mir besonders lieben  Umgebung, ein alter Friedhof. 
 
Die Flasche Rotwein, kurz danach, wirkt befremdlich auf mich.
 
Wahrscheinlich hast du hier zwei oder drei verschiedene Eindrücke in wenigen Versen zusammengestellt. 
Im Nachhinein gefällt mir diese 
 
"kühle Schulter der Stille" nicht. 
Laut Ezra Pound, sollte man nicht konkrete und abstrakte Begriffe vermischen. 
 
Das Gedicht sollte so anfangen: 
 
"Verlassene Gräber..."
 
Wenn ich das lese, habe ich sofort ein Bild vor mir und eine spezielle Erwartung.  
 
Es ist nicht leicht, dem Leser zu vermitteln, was man dabei empfunden hat.
 
"Verlassene Gräber, 
in den Zwischenräumen
entsteht die Klarheit " 
 
Oder, japanisch: 
 
"Verlassene Gräber,
klare Zwischenräume" 
 
In diesem Sinne
Liebe Grüße
Carlos 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Autorin
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17.01.23
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hallo Carlos,
auch dir danke für deine Ansichten....wie ich Lé schon geschrieben habe, werde ich mir alle eure interessanten Anregungen durch den Kopf gehen lassen...da brauch ich etwas Zeit....
Vorerst ein herzliches 🙏 und liebe Grüsse
hora
 
  • H
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