Feedback jeder Art Bob Marley

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  • Hera Klit
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Ich war jung und
jobbte in den Semesterferien
bei der Post.
Deine Platte mit dem
Sonnenaufgang kaufte ich nur,
weil sie so schön bunt war.
Aber sie wurde meine Medizin
und Religion und kam
vom Plattenteller
nicht mehr runter.
Du hattest dieses Feuer,
das nur in den Größten
lodert und alle in Brand steckt,
die ihm nahekommen.
Im Rock folgte ich vielen,
im Reggae nur dir.
Meine Freundin und ich liebten
uns im Takt deines Reggae einen
Sommer lang und ich übte
deine Sachen auf der Gitarre,
wie ein Rasta ohne Dreadlocks.
Ich verstand deinen Löwenschrei nach Freiheit
und freute mich darauf,
noch lange dein Zeitgenosse sein zu dürfen.
Als ich erfuhr, dass du bereits tot warst,
als ich die Platte erstanden hatte,
hasste ich die Götter dafür und ich weinte
zum Redemption Songs in meine Saiten.
Gut, sie brauchten dich in
ihrem fantasielosen Olymp genauso
wie wir hier unten in unserer Planlosigkeit.
Aber mussten sie dich auch noch quälen,
bevor sie dich holten?
Mein Glaube an die Gerechtigkeit
bekam da einen ersten empfindlichen
Riss, der nie mehr ganz zu kitten war.
Ich trauere bis heute um dich und ich
singe praktisch täglich:
„Old pirates, yes, they rob I...“
So long Bob.
 
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Hallo Hera,
es gefällt mir sehr gut wie du mit wenigen Worten und kurzweilig Einblick in wichtige Episoden deines Lebens gewährst.
Für mich als Leser ist nicht Bob Marley wichtig sondern wie du ihn empfunden hast, was du erzählst, was du erlebst hast im Zusammenhang mit dieser, aufgrund des bunten Aussehens käuflich erworbenen Schallplatte.
Liebe Grüße
C.
 
Autor
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1.092
Hallo Hera,


es gefällt mir sehr gut wie du mit wenigen Worten und kurzweilig Einblick in wichtige Episoden deines Lebens gewährst.


Für mich als Leser ist nicht Bob Marley wichtig sondern wie du ihn empfunden hast, was du erzählst, was du erlebst hast im Zusammenhang mit dieser, aufgrund des bunten Aussehens käuflich erworbenen Schallplatte.


Liebe Grüße


C.
Vielen Dank Carlos, ich denke, ich wünsche mir, dass es genauso rüberkommt. LG Hera
 
Autorin
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04.08.20
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1.047
Hi Hera
 
"wie ein Rasta ohne Dreadlocks" --
das beschreibt so gut,
wie wir uns mit geliebten und_oder bewunderten Menschen identifizieren.
 
Ein Stück weit sie werden , hineinschlüpfen .
 
Bob Marley war auch einer meiner Lieblinge, ebenso wie Peter Tosh.
 
Beide sind früh gestorben und waren wirkliche "Große" .... mit dem Feuer in sich,
wie es nur Menschen haben, die eine Vision haben ....eine Liebe zu den Menschen als Gesamtheit.
 
Einer meiner großen Lieblinge war Donovan .... --
seine Standards wie "Universal Soldier" "Donna Donna" usw. sowieso - aber er hat auch unglaublich tiefe und spirituelle Werke geschrieben - in "Atlantis" klingt das etwas an . "Cosmic Wheels" heißt die Platte.  Und, als er in meine Stadt kam - ich war vllt. 24, 25 und Donovan hatte mir meine bekifften Abende so versüßt ..... dass ich hinfieberte . Als ....ein hummelartiger Mann die Bühne betrat, dachte ich erst, es sei .... die Vortruppe oder so.
Es war aber Donovan selber .... Ich war so enttäuscht ....weil er sah völlig abgefuckt aus.    Den Abend habe ich mit geschlossenen Augen gut ausgehalten....aber war sehr desillusioniert.
 
Wenn Dich die Erzählung hier stört, sags und ich lösche sofort ...
 
Danke für Dein Gedicht über Bob Marley
 
Habe grade "We've been together , with the roofs right over our heads" im Ohr .... lalala
 
Viele Grüße
 
Sternenherz
 
 
 
 
 
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18.03.21
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239
Jah Man, Hera,
 
"Love the life you live. Live the life you love". Das will ich dir und allen anderen für das neue Jahr  wünschen - einen guten Rutsch.
 
LG
Rudolf
 
  • Hera Klit
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