• Wolkenwolf
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Du...
Warst mir ein Bruder, ganz und gar
Wenngleich mein Blut nicht deines war
Ich wollte dich mit Stolz erfüllen
Mich mit deinem Glanz umhüllen.
 
Zweifel jagen mich ums Jahr
Es war dein Lächeln immerdar
Welches mir die Kräfte gab
Zu nehmen auch den nächsten Tag
 
Ich hasse dich, mein Bruderherz
Und liebe dich mit tiefem Schmerz
Du glaubtest stets, mich zu verstehen
Hast mich mit blindem Aug gesehen
 
Was gäb ich um ein letztes Wort
In meinem Herzen lebst du fort
Als König, Guru, Gitarrist
Weil du mir wie ein Bruder bist...​
 
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11.03.09
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Hallo Wolkenwolf,
sehr schönes Gedicht. Ich denke jeder hat eine Person die ihm wie ein Bruder ist und ihm Hoffnung und Glück schenkt. Ich habe zum Glück noch nie eine solche Person verloren. Die Gefühle die du hier beschreibst kommen sehr gut rüber. Was ich nicht verstehe ist die 3te Strophe. Warum hasst das lyr. Ich gleichzeitig die Person der es liebt?
 
Grüße
Blutengel
 
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Hallo Blutengel,
 
danke fürs Kommentieren.
 
Was deine Frage angeht..
Wie es in der dritten Strophe heißt, glaubt dieser Bruder das lyr. Ich zu verstehen, obgleich eigentlich eher das Gegenteil der Fall ist. Auf diese Weise entstehen häufig Missverständnisse und Situationen, welche das Ich hassend machen. Doch gleichzeitig liebt er diesen Freund, stehen sie sich doch wie Brüder so nahe. Eine verzwickte Situation.
Auch kann man die Gefühle aus der ersten Strophe miteinbeziehen. Das lyr. Ich fühlt sich immer im Schatten seines Bruders stehend und versucht krampfhaft, diesen Zustand zu überwinden, Anerkennung zu erlangen und in dem selben Licht zu erstrahlen, welches eben jenem Bruder anhaftet.
 
Im Übrigen find ich es nicht so gut.. aber das kommt bei mir häufig vor :lol:
 
Grüße,
 
WW
 
  • Wolkenwolf
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