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In meinen Träumen öffne ich die Pforte,
ein schmaler Weg führt mich zurück nach Haus.
Von ferne hör ich wohlvertraute Worte,
wie früher eilt mein Herz mir weit voraus.
Die alte Eiche meiner Kindertage
streckt klagend ihre kahlen Äste aus.
Die Eingangstür ist seltsam fremd, ich wage
trotz aller Sehnsucht nicht hindurch zu gehn.
Ich hebe eine Hand und löse zage
die Spinnenfäden, um hinein zu sehn.
Da ist der Tisch, umringt von morschen Stühlen,
mir ist, als würde Vater dort noch stehn;
die Mutter scheint den Nähkorb zu durchwühlen,
ein Blinzeln später ist das Bild verpufft.
Ich wende mich mit schmerzenden Gefühlen,
und hinter mir verweht der Moderduft.
Der Sonnenschein weist mir den Weg zur Pforte.
Noch bebend spür ich reine Frühlingsluft.
„Ich war daheim“, sind meine leisen Worte.
ein schmaler Weg führt mich zurück nach Haus.
Von ferne hör ich wohlvertraute Worte,
wie früher eilt mein Herz mir weit voraus.
Die alte Eiche meiner Kindertage
streckt klagend ihre kahlen Äste aus.
Die Eingangstür ist seltsam fremd, ich wage
trotz aller Sehnsucht nicht hindurch zu gehn.
Ich hebe eine Hand und löse zage
die Spinnenfäden, um hinein zu sehn.
Da ist der Tisch, umringt von morschen Stühlen,
mir ist, als würde Vater dort noch stehn;
die Mutter scheint den Nähkorb zu durchwühlen,
ein Blinzeln später ist das Bild verpufft.
Ich wende mich mit schmerzenden Gefühlen,
und hinter mir verweht der Moderduft.
Der Sonnenschein weist mir den Weg zur Pforte.
Noch bebend spür ich reine Frühlingsluft.
„Ich war daheim“, sind meine leisen Worte.