Nur Kommentar Das Haus im Wasser

Der/die Autor/in wünscht sich Rückmeldungen zum Inhalt des Textes und möchte keine Textkritik.
  • Alexander
    letzte Antwort
  • 3
    Antworten
  • 364
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Autor
Registriert
25.10.19
Beiträge
3.011
 ​
Die müden Augen verschlafen tauchen​
Nach alten Schätzen irgendwo unten​
Der Mond hilft suchen im trüben fischen​
Seelengold verborgen im dunkeln​
 ​
Blasenketten steigen auf​
Und vor mir erscheint ein Haus​
Reich von Seetang behangen wie ein Wrack in grün​
Silberne Fische glänzen und eilen zusammen​
Durch die zerbrochenen Scheiben​
 ​
Der Ort unbeschwerter Kindertage​
Liegt gekippt und von Staub begraben​
Im See meiner Erinnerung​
Verschwommen die Sicht auf unscharfe Bilder​
 ​
Doch da ist Licht​
Malt Farben mir in graue Augen​
Reinigt mich ganz von Zeit und Sinn​
Hüllt mich in die Stille vergessener Magie​
Ein schwereloses Treiben in Nostalgie​
 
Autor
Registriert
14.06.20
Beiträge
1.071
Das Unbeschwerte an der Kindheit ist ja nicht unbedingt in den äußeren Umständen verankert. Kinder werden nur allzu oft von oben herab behandelt, unnötig bevormundet, manipuliert, übergriffig gelenkt usw.. Die Magie des Kindseins besteht vielmehr in der Fähigkeit, völlig unbeschwert im Hier und Jetzt alles auszublenden und im Moment aufzugehen, worauf auch immer der Fokus gerade liegt. Sich auf diese Art des Erlebens wieder einzulassen - es liegt ja naturgemäß in uns - finde ich, ist der wahre Kern der Achtsamkeit, ohne Wertung und Hintergedanken, planlos und im Fluss.
Hab Dank für das schöne Bild, das dein Gedicht erzeugt.
VLG Peter
 
Autor
Registriert
03.05.21
Beiträge
928
Hi Joshua 
Es ist atemberaubend was schöne Erinnerungen auslösen können. Sie können uns einen Moment zurück bringen, der uns eine Gänsehaut beschert, uns die Welt für einen Moment, zum Spielplatz der Unbeschwertheit machen, unser Herz erwärmen...etc.
 
LG Alex 
 
  • Alexander
    letzte Antwort
  • 3
    Antworten
  • 364
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Empfohlene Themen

Beliebte Themen

Oben