Feedback jeder Art Das Hexenei

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  • Hayk
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Autor
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Wo tief im Walde Licht gestorben​
auf weichen Nadeln ein Kind geboren​
ist aus faulem Grund entsprungen​
und durch garstige Teufelei gelungen​
 ​
Spinnenbeine sich hervorstrecken​
im hohlen Holze haust der Schrecken​
rote Augen, geifernde Klauen​
Zähne wie Stacheln, zum Stechen und Kauen​
 ​
Feuchtes Moos auf allen Steinen​
Pflanzen wachsen auf Gebeinen​
Ruinen vorzeitlichster Tage​
schweigsame Hügel, offenes Grabe​
 ​
Entschlüpft und gestorben​
oder doch schon tot geboren?​
verwest noch zu lebzeiten​
es stinkt und wird ihren Fluch verbreiten​
 
Autorin
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1.939
Ein feiner Text, Joshua Coan.
Ich weiß nicht ob ich damit richtig liege, wenn ich an dabei an die Stinkmorchel denke, aber wer weiß das schon.
Die Art, wie du es geschrieben hast, hat mich an ein Kinderbuch erinnert. (Der Grüffelo)
 
Gern gelesen.
 
Lieben Gruß, Letreo
 
Autor
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12.02.20
Beiträge
651
Hallo Joshua,
schaurig schön und gern gelesen!
Dem Namensgeber - dem Hexenei - geschieht aber Unrecht. Völlig richtig ist Letreos Annahme, dass das Hexenei sich zur Stinkmorchel entwickelt. Sie riecht ganz furchtbar nach Aas und kaum jemand weiß, dass das "Babystadium" der sogenannten Stinkmorchel, das "Hexenei" (schwer zu finden, weil klein und gut verborgen) eine wahre Delikatesse ist.  
Liebe Grüße,
Hayk
 
  • Hayk
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