Feedback jeder Art Das Lied der Nachtigall

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ehemaliger Autor
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Das Lied der Nachtigall
 
Wie ein noch nie gebrauchter Ton,
der durchs Geäst vom Wind gesungen,
erneut sich ihr Gesang und schon
erzittert alle Welt, durchdrungen
 
von etwas Losgelöstem, einer
Kontur, die, in den Raum geprägt,
Zeit verweigert, wie ein Verneiner,
der lächelnd Gott zu sein erwägt.
 
Seltsam getrennt vom Augenblick,
besingt die Nachtigall die Welt,
in diesem unseren Geschick,
das wie ein Schrei ins Dunkel fällt.
 
***
 
 
Autor
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Ich höre förmlich die Nachtigall singen. Oder eher: Die Empfindung beim Lesen deiner Zeilen ruft die Empfindung beim Belauschen der Nachtigall in Erinnerung...
 
Ein oft besungenes Thema, dem du eine schöne Variation abgewonnen hast.
 
Gruß
Cornelius
 
Autorin
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Hallo, Holger
Ich kann mich auch in diesen Moment hineinfühlen. Es lässt sich für mich auch sehr gut lesen, nur in dieser Zeile " Seltsam getrennt vom Augenblick" da komme ich aus dem Lesefluss heraus. Ist aber nur mein Eindruck, finde es trotzdem sehr gut gelungen.
es grüßt Pegasus
 
ehemaliger Autor
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Ich danke Euch beiden für die freundlichen Worte zur "Nachtigall".
 
Es gibt Augenblicke im Leben, in dem die Zeit geronnen zu sein scheint; Schönheit überflutet
die Seele und alles Leid fällt ab vom Herzen. - Diese Momente ehre ich mit meinem Gedicht
"Das Lied der Nachtigall", denn was wäre das Leben ohne all die kleinen Funken von Glück und
Seligkeit, die wir so vielfältig geschaffen in der Natur finden können...
 
Lieber Gruß an Cornelius und Pegasus,
von Holger
 
  • H
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