Das Locken neuer Winde

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Unersättlich am Klavier meine Hände
suchen lauschen fordern schmeicheln
Heimat der Klänge
vertraut
in die Seele gewoben
Staunen an meinen inneren Ufern
noch stürmen ungelenke Finger die Tasten
im Labyrinth meines Gehirns schwingt helle Begeisterung die Zellen
und aus den Reihen der Gefallenen erheben sich „Schläfer“
freudig erregt
durchtrennen voller Tatendrang enge Körpernähte
und warmer Sand rieselt zu Dünen
verflüchtigt sich Rigor zwischen Atemzügen
mein altes Ego fühlt das Locken neuer Winde
hebt vorsichtig ein Bein aus Gefängnisruinen
tappt ins Leere
zögerlich im Neuland
schwer fallen alte Tücher
verhüllen das Tal des Jammers zu grauer Ferne
wo ich bin strömt Licht
Leuchten erfüllt die Welt
Unsichtbares Unhörbares
ich achte ich ehre
 
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Nur eins am Tag! wäre schade wenn deine Werke in der Schublade landen!
Alles Liebe
Angel
 
PS: du hast schöne Bilder hier benützt und die freie Form in der du schreibst sagt mir sehr zu
 
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Danke Angel. war wohl im Fieber des Eintragens zu schnell. war auch neugierig ob irgendeine antwort kommt. Stell zum 1. mal gedichte öffentlich vor.
 
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