Feedback jeder Art das meer hat deine augen

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das meer hat deine augen

die nacht legt sich übers küstenland ich sehe den
ziehenden schiffen mit ihren möwenschleiern nach
in welche ecke der welt sie der wind wohl treibt

vom kiosk strömt frittengeruch herüber ich bestelle
uns eine portion fisch und chips werde nicht satt
dir beim eintauchen in die majosoße zuzuschauen

sehe dich im abendrot auf der düne tanzen du bist
noch immer das meer das an meine küste wogt
mich bespritzt und windstreichelnd wieder trocknet

 

das meer hat deine augen.mp4
 

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Hallo Herbert,
freut mich, dass Dich die Wortbilder so gut ansprechen konnten.
"nicht zu dick aufzutragen" und trotzdem poetisch rüberzukommen ist genau mein Credo
(für den "Rahmen" sorgt ja auch die Terzettform 😉)!
Danke für den wertschätzenden Komm und LG
Perry
 
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Hallo Perry,
Prosa und Lyrik eng miteinander verbunden, wie immer im Leben von Menschen, die lieben. 
Die zweite Strophe ist ein gutes Beispiel dafür, das lyrische Ich wird nicht satt, aber nicht von den bestellten Fish and Chips sondern vom Betrachten eines geliebten Menschen. 
Liebe Grüße
Carlos 
 
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Hallo Carlos,
danke fürs genaue Betrachten der Mittelstrophe, in der ich meist versuche den Blick auf ein konkretes Wortbild zu zoomen, bevor ich den Text wieder ins Reich der Fantasie lenke. 😉
Die Doppeldeutigkeit von "satt" reicht dabei der Poesie die Hand, wie Du treffend erkannt hast.
Danke fürs Hineintauchen in die maritime Sehnsucht des LI.
LG
Perry
 
  • Perry
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