Feedback jeder Art Dein Schwingen beschwingt

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  • J.W.Waldeck
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Dein Schwingen beschwingt
 
 
deine begnadete Bewegung
will ich einfangen
jede geheime Regung
in mich hinein pflanzen
 
denn du bist so un/wirklich
wie ein Tanz
aus freier Finsternis
und leibhaftigem Licht
so anmutig bewegt
wie eine Welle im blauen Meer
 
wie die bebende Brandung
ewiger Wiederkehr
die sprühende Sprache erregt
schäumend vor Verwandlung
 
so lockt deine entblößte Haut!
ein Leuchtturm
selig und stumm, ein Rausch!
ein Heimat-Hafen
am sturmumtosten Abgrund
wo die weißen Vöglein schlafen
 
federfrei, wie kleine Engelein
über Stock und Stein
so hockt das Glück
auf meinem stillen Mund
bevor der Morgen sie entrückt
 
 
© J.W.Waldeck 2025
 
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17.05.21
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2.167
Hi jo
 
 ein wunderbares filigranes Stück! 
die Dynamik der Sprache – mal sanft wie eine Welle, dann schäumend, lockend, aufgelöst im stillen Verschwinden des Morgens - Das kannst nur du!!
 
Die letzte Strophe fasst das Ganze in eine fast entrückte, melancholische Ruhe: ein Glück, das zart verweilt, bevor es entgleitet. Ein sinnlicher, bildgewaltiger Tanz zwischen Hingabe und Vergänglichkeit. Bravo !
 
mes compliments 
 
dio
 
Autor
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20.03.20
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Lieber Dio,
 
wie an anderer Stelle schon erwähnt, kannst
nur du mit so viel Herz erkennen...
Werde gleich noch etwas schlafen.
Habe auch nichts mehr zu sagen.
 
Ich danke für deine großzügigen
Gedanken und schätzte mich glücklich,
solche Wesen zu kennen, die mich 
verstehen.
Waldeck
 
 
 
 
 
  • J.W.Waldeck
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