Der Fährmann

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Der Fährmann
 
Der Bug zerschneidet die Wogen
Tiefschwarz schäumt die Gischt
Während die Sonne erlischt
Mich hat noch keiner betrogen
 
Der schwarze Mast stöhnt
Als der Sturm dagegen drückt
Kein Weg führt nun zurück
Mir hat doch jeder gelöhnt
 
Mein Schiff überquert unversehrt
Den reißenden Strom
Und wie zum Hohn
Ist dein Leben nichts mehr wert.
 
Seist du Arm oder Reich
Vor mir sind alle gleich
 
Zwei Münzen bekomm ich von dir
Oder lass dich auf Ewig hier
Wo die Welten sich scheiden
Mit nichts als deinen Leiden
 
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01.10.09
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Zumindest in der griechischen Mythologie verlangt Charon diese Münzen, um die toten über den Styx zu bringen. Diese wurden den Toten ins Grab mitgegeben (auf die Augen gelegt)
 

TEP

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06.02.09
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Hey Malik
 
Also an sich kann ich mich cyparis nur anschließen
gefällt mir echt gut. schöne wortwahl, nicht zu lang, ...
 
das einzige was mir gar nicht gefällt ist die 3. Strophe
erstens sind mir die verse 3+4 zu kurz, zweitens ist die wortwahl im vgl zu dem restlichen gedicht mMn nicht gut geglückt.
außerdem ist das leben ja schon vorbei, wenn die toten von charon über den styx gefahren werden oder?
 
ansonsten echt gut!
 
liene grüße TEP
 
Autor
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19.03.09
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Slm Malik,
 
ich glaube für dieses schöne Gedicht
nimmt dich der Fährmann bestimmt umsonst mit :lol:
Ich wünsche dir aber dass du noch vorher viele viele
solcher Gedichte schreiben kannst.
 
 
Gruß
Daimi
 
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