Liebe Anonyma (bin mal so frei)
Du bist soooo nett zu mir. Außerdem liest Du, was du kommentierst, mit Verstand und Einfühlungsvermögen. Was können sich wir Schreibende uns mehr wünschen.
Offenbar habe ich mich klar ausgedrückt, denn in deinem Kopf ploppte auf, was bei mir beim Ausformulieren eine Rolle spielte. Wie schön, so verstanden zu werden. Das ganze kam mir als fast fertige Idee gestern während eines Spaziergangs beim Plaudern in den Kopf, angestiftet durch eine Äußerung meiner Nichte (auch schon 40 Jahre alt, damit kein falsches Bild entsteht), die ich leider nicht mehr weiß.
Heute morgen kamen noch die Kette und das Parkett hinzu. Vielleicht begreife ich langsam, was Dichtel ständig tut. Obwohl das nicht meine Welt ist. Und tatsächlich, du findest noch mehr darin, als mir durch den Kopf ging, insbesondere die möglichen Interpretationen Chef / Angestellter, Kind / Eltern usw.. Für mich erstaunlich.
Für die Zukunft und mich sei festgehalten: bei Schein dache ich an einen Lottoschein. Gustav trägt ein stabiles Lederband um den Hals, an dem die Kette hängt und seine Federn sind ziemlich durcheinander. Aber natürlich würde Gustav Gans mit seinem Glück niemals in eine solche Lage geraten, den Lottoschein für den Wohlstand (Parkett) anderer Leute ausfüllen zu müssen. Immerhin darf er offenbar im Wohnzimmer liegen und nicht in einem feuchten Keller, der Arme. Und er kann noch protestieren "Quaaaaack".
Evergrins
Ruedi