Der Stille Lied

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Der Stille Lied
Wenn die Sonne
sich zur Ruhe legt
und die Seele mit
ihr schlafen geht.
Die Nacht nun
beide in die Arme
nimmt und fürsorglich
ins Traumland bringt
dann höre ich die Stille
ein Wiegenlied singen.
 
© Sternwanderer
 
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Hallo Sternwanderer,
 
dein Gedicht 'Der Stille Lied' gefällt mir.
 
Wenn es dämmert und langsam dunkel wird, Ruhe in Haus und Garten
einkehrt, erwachen die Träume - und wer genau hinhört, vernimmt das
Wiegenlied der Stille ...
Schöne, friedvolle Bilder hast du da gezeichnet.
 
Lediglich das schwer fassbare 'man' würde ich durch etwas Persönlicheres
ersetzen, zum Beispiel 'ich'.
 
Sternwanderer, ich habe dein Gedicht gern gelesen.
 
LG
Berthold
 
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Hallo Berthold,
 
dankeschön für's Lesen und noch mehr für deinen Kommentar.
 
Ja, dieses unpersonifizierte man - auwei, es ist mir rausgeflutscht und habe es nicht bemerkt. Ich werde es im Text ausbessern.
 
LG Sternwanderer
 
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Hallo Sternwanderer,
 
ein schönes Gedicht, es liest sich fließend
und läßt Raum für die eigene Assoziation
und Phantasien.
Habe ich gern gelesen.
 
es grüßt
eiselfe
 
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Hallo eiselfe,
 
ich danke dir herzlich für deinen Kommentar und freue mich, dass du es gern gelesen hast.
 
 
LG Sternwanderer
 
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Hallo Sternwanderer,
 
dein Gedicht bringt Ruhe und Gelassenheit in unsere "überdrehte" Zeit; gefällt mir gut.
 
Gerne gelesen
aw/Mathi
 
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Hallo alterwein,
 
lieben Dank alterwein, so sollte es auch sein und freue mich, dass du "Der Stille Lied" hören konntest.
 
 
LG Sternwanderer
 
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[QUOTE='Sternwanderer]Wenn die Sonne
sich zur Ruhe legt
und die Seele mit
ihr schlafen geht.
Die Nacht nun
beide in die Arme
nimmt und fürsorglich
ins Traumland bringt
dann höre ich die Stille
ein Wiegenlied singen.
[/QUOTE]Hallo Sternwanderer, 
ich finde dein Gedicht sprachlich und in der Stimmung sehr sehr schön. Bis auf die letzte Zeile, die Du vermutlich absichtlich nicht gereimt hast.
 
Ich lese deine Zeilen anders aufgeteilt:
 
Wenn die Sonne sich zur Ruhe legt
und die Seele mit ihr schlafen geht.
Die Nacht nun beide in die Arme nimmt
und fürsorglich ins Traumland bringt
dann höre ich die Stille
ein Wiegenlied singen.
 
Und daher fehlt mir der letzte Reim. Von mir wäre wahrscheinlich "die ihr Lied mir singt" gekommen. Das erzielt aber wahrscheinlich nicht die selbe Aufmerksamkeit, weil es nicht "reibt". Wäre zu glatt.
 
Hätte dann vielleicht etwas von der Werbedichtung: "Wenn blablabla.... Wenn einem soviel Gutes wird beschert, das ist schon einen Asbach Uralt wert."
 
LG
 
Ruedi
 
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Hallo Ruedi,
 
vielen Dank für dein Befassen mit meinem Text, worüber ich sehr erfreut bin.
 
Deine Wortanreihung ist natürlich die praktikabelste, nimmt meiner Grundidee aber die Möglichkeit der Ruhefindung um schlussendlich das Wiegenlied genießen zu können. Ich meine, dass ich dies durch die Vielzahl der wenigwortigen Zeilen erreichen kann, ohne den Leser zu ermüden, da das Gedicht nicht allzu lang ist.
 
Wie du es schon erwähntest, ist der Bruch in der Schlusszeile Absicht und sieht in meinem Entwurf sogar eine Leerzeile vor, beides mag ich sehr und es könnte ein Stilmittel sein. Meiner Erfahrung nach ist das ein Kritikpunkt und somit unterließ ich es, in diesem Fall. Mein GuteNachtLied wäre vielleicht ins stottern gekommen und das Wohlbehagen in dem Ruhefluss wollte ich nicht stören.
 
 
LG Sternwanderer
 
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