Der Trinker

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Der Trinker
 
Der Nebel war so dicht,
ich sah die Hand nicht
vor den Augen,
doch vielleicht war’s auch ich.
Das würd' man sicherlich
auch glauben.

Rupi 2011

 
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Hi Rupi ;-),
 
interessantes Gedicht.
Auf einer Seite versteh ich die Botschaft die du rüber bringen willst -
aber nur da ich durch die Überschrift weiß, worum es geht.
 
Die getrübte Wahrnehmung, die man aber nicht wahrnehmen will/kann/soll - wenn man Alkohol konsumiert hat, ist ja jedem bekannt - denke ich zumindest.
 
Ich find allerdings, den Reim von Augen und Glauben der lässt sich sehr holprig lesen.
Auch wenn Silbentechnisch eigentlich alles okay ist - "flutscht" es irgendwie nicht.
Der letzte Satz läuft bei mir immer aus den Fugen - aber vllt. weiß ich auch einfach keine passende Methode um das Gedicht so zu lesen,
wie du es gemeint hast...
 
Grüße Domy
 
Autor
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Herzlichen Dank für Deine Kritik.
Ein kleines Bißchen stört mich das mit dem Reimpaar "Augen/glauben" auch,
aber nur ein kleines Bißchen.
Das Gedichtlein ist ja selbst nur eine Kleinigkeit.
Wie ich es meine ?
Nun, ich hab es in die "Humorecke" gestellt,
weil es ja nicht in die Tiefe des Problems "Alkoholismus" geht oder so,
sondern die Situation auf's Kron nimmt,
aus Sicht des Protagonisten.
Für ihn ist es der Nebel gewesen,
aber da er sowieso einen miserablen Ruf hat,
kommt er selber ins Zeifeln
und nimmt dann, beim Gedanken, was die Leute denken,
sich selber
auf den Arm.
 
Hm.
Das Gedicht so lesen,
dass der letzte Satz nicht aus den Fugen gerät,
hat mMn nichts zu tun mit seinem Inhalt...
ich kann Dir schlecht hinschreiben, wie ich es selbst lese...
aber vielleicht sprechen wir uns ja mal irgendwann,
dann kannst Du mich gerne nötigen,
es aufzusagen -
ich gehe mal davon aus,
dass ich's grad noch aus der Erinnerung schaffe,
da das "lyrische Ich" und der Dichter hier
nicht
ein und dieselbe Person sind :wink:
 
LG
Rupert
 
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Ja verstehe ich -
ist vielleicht auch dumm - ein Gedicht das in der Humorecke steht zu hinterfragen...
 
aber vielleicht sprechen wir uns ja mal irgendwann,
dann kannst Du mich gerne nötigen,
es aufzusagen -
 
ich komm drauf zurück ;-)
 
Autor
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...auch wenn dies nix zu tun hat mit meinem Gedicht als solches,
so muss ich einfach erzählen,
dass bei der Werbung links nebendran gerade
"Der Trinker" von Harald Juhnke "für mich" aufgetaucht ist.
Unglaublich, gespenstisch fast, dieses Internet und wie hier
"persönliche Profile" hergestellt werden.
Es ist gerade so lustig wie erschreckend, ich fühle mich verfolgt...
 
@sidivoluntsidisplacet:
Okay,
ich mach mich schonmal bereit und übe das Gedichtaufsagen.
 
LG
Rupi
 
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