Die Ballade von Feuer und Wind

  • Homo_Ingenuus
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Da war etwas in deinem Blick,
Ein Funkensprung, das Morgenrot?
Ein Feuer, welches Wärme bot!
Ich sah es nur ein kurzes Stück.
 
Dort war etwas, an jenem Ort.
Die Dunkelheit an jeder Wand,
Die Schatten tanzend, Hand in Hand
Und Zärtlichkeit in jedem Wort.
 
Da war der Sand in meiner Faust,
Ein Atemzug aus Tränen schwer,
Ein Kerzenschein im Lichtermeer,
Der Wind, der sanft mein Haar zerzaust.
 
Dort war der Streif am Firmament,
Ein Sturm, der niemals untergeht,
Der immer dir zur Seite steht.
Ein Feuer, welches ewig brennt!​
 
Das Reimschema an sich ist nicht neu, allerdings benutze ich es hier zum ersten Mal, daher schien mir das Labor geeignet. Bitte um Fragen, Kritik und Verbesserungsvorschläge..
 
Mein Dank an die Flammenmaid. Es hat mir sehr viel Spass bereitet.
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gefällt mir sehr gut.
 
im letzten vers heißt es wohl 'welches ewig brennt' oder?
 
Da war der Sand in meiner Faust...
 
herrliches bild, vor allem, weil das durch die finger rieseln mit integriert ist, obwohl keine einzige silbe direkt drauf hinweist.
 

Baz

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Der Atemzug aus Tränen ist mein Lieblingsbild in diesem Text. So vielseitig und kraftvoll. Du hast dir mit der Metaphorik wirkich Mühe gegeben. Hut ab!
 
 
Liebe Grüße
 
Baz
 
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Hervorgekramtes, schönes Werk.
Die dritte Strophe gefällt mir am besten. Sehr sehr bildhaft und gewaltig.
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  • Homo_Ingenuus
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