Die Gefahr der Narretei

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Dunkel und neblig erscheint mir die Nacht,
Flucht ist nicht möglich, der Henker, er wacht:
über mein' Zukunft, die schon ward verkauft:
an Herrn vandebrück; -Noch eh ich's geglaubt.
 
Mein Schuldenstand hoch, bei Herr Vandebrück,
Er leihte mir Geld,-bekam´s nicht zurück.
Da ich ihn narrte, so oft ich nur konnt'
Er mich verkarrte, zum Henker denpont.
 
Auch Lord Menoza, ein übler Gesell,
wünscht sich mein Tod her,und äusserst schnell:
Da Ich geraubt hab sein´ Ruf und sein Glück,
er mich verkauft hat an Herrn vandebrück.
 
Das Leben als Narr; riskant, gefährlich
ist doch ein Pläsir, nicht grad' erschwerlich.
Doch wer's übertreibt, wie ich es getan,
der solle sich merken: Wenn's graut ist er dran!
 
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01.09.07
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Zu anfang haben mich deine vielen Satzzeichen ein wenig irritiert, aber das legt sich.
Eine wunderbare Sprache hast du hierbei gewählt und deine Reime sind zum Teil eigenartig, aber originell. Was ich auch bemerkenswert finde, ist, dass du diese ganze Geschichte geschafft hast in zwei Strophen zu packen und trotzdem die Sprache nicht zu gekürzt, bzw. plump erscheint.
Vor allem aber ist dieses Gedicht sehr unterhaltsam und schön zu lesen.
Glückwunsch,
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Skald Njöllblys
 
Autor
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23.05.07
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Dem Vorkommentar kann ich nur beipflichten. Eine altertuemliche Thematik zwar aber Geld hat auch seine negativen Seiten.
 
LG RS
 
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