Feedback jeder Art Die Glut am Vesuv

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  • Darkjuls
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Die Glut am Vesuv
Die Liebe glänzt’ im Abendrot,
Volcanus schlief in seinem Schlot.
Der Wein war lieblich, still der Klang,
der aus dem Berg herüberdrang.
 
– Doch die wilde Glut erwacht,
verglüht Pompeji in Feuerpracht.
Auch in mir lodern heiße Flammen!
Schicksal, Du bist zu verdammen!
 
Welch warmer Wind weht mich aufs Meer!
Der Blick zurück betrübt mich sehr,
Dir lag der Tod auf dem Gesicht,
in Asche verdunkelt Dein Licht!
 
Ich treib’ allein durch heiße Not,
erstarrt mein Leben, kalt Dein Tod.
Die Liebe tot und kalt mein Herz,
erstarrt ist mir der letzte Schmerz. –
 
Ich brach heraus aus diesem Schrecken,
mich sollte meine Muse wecken.
Ihr Magma war nachts ungeheuer,
der Wein brach aus, verglüht im Feuer.
 
 
Autor
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Ich muss diesem Gedicht die höchste Note geben, lieber Icarus. 
Es ist historisch und erotisch gleichzeitig. 
Ich möchte gerne darauf hinweisen, dass die Römer, das einzige Volk aus der Antike ist, von dem wir noch heute so gut wie ALLES wissen. 
Wir wissen, zum Beispiel, praktisch alles über den Ausbruch des Vesuvs im Jahre 79 n.Chr. dank der Briefe von Plinius der Jüngere, der Augenzeuge war war und ist dabei, zusammen mit seiner Mutter, knapp dem Tod entronnen. Das alles kann man lesen im Brief 16 des sechsten Buches seiner gesammelten Briefe. 
Einen schönen Montag und keinen Sturz wünsche ich dir, lieber Ikaros.
C.
 
 
 
 
Autorin
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10.08.20
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4.040
Dein Gedicht gefällt mir sehr gut, Ikaros. 
 
Liebe Grüße Juls
 
  • Darkjuls
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