Feedback jeder Art Die Könige aus dem Morgenland

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  • Dionysos von Enno
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17.05.21
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Der erste  König  schreckte hoch
aus unruhig, leichtem Schlummer.
Denn durch das hohe Fensterloch,
da floss ein silbern Kummer.
 
Das Licht des Sternes, das ihn rief,
das klagte in sein Herz.
Dass fern im Westen, als er schlief,
die Magd gebar im Schmerz.
 
So eilte Caspar in die Nacht.
Schlug Myrrhe in die Seide.
Geschenke, die ein König macht,
dem Königskind im Kreise
 
der hohen Geister, die umwachen
den kleinen Stall, die Krippe.
Und um des Kindes frohes Lachen
auch Josefs ganze Sippe.
 
Sie harrten alle in dem Schein
des  Feuers in der Nacht,
als Melchior nahte mit dem Stein
aus Gold, den er gebracht.
 
Und auch den dritten König führte
durch Wüsten und durchs Tal
den Balthazar, der spürte
der Engel große Zahl.
 
So bangte er beim Rauschen
der Flügel in der Nacht
und konnte schon erlauschen,
wies Königskindchen lacht.
 
Da kamen aus der Ferne
zwei Reiter auf ihn zu.
Die folgten auch dem Sterne.
Der kam endlich zur Ruh.
 
Über dem kargen Stalle
im kleinen Bethlehem,
erwuchs plötzlich ein Schwalle 
von Liebe, so als wenn
 
sehr viele Eiskristalle
in warme Hände fallen.
Oder in kalter Halle
Kinderstimmen hallen.
 
So nimm meine Geschenke
als einen Freudenschrei.
Und dass der Stern dich lenke,
dort wo du Kind bleibst,
frei
 
Text DvE
Musik KI 
Bild DallE
 
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