Die strenge Zeit steigt aus den Armbanduhren

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"Trink Magermilch! steht groß an einer Wand"
 
"Erich Kästner"
 
 
 
Die strenge Zeit steigt aus den Armbanduhren
und trägt den Hut verkehrt herum.
Im Augenblick verstarren Fluchtfiguren
und in den Gassen kommen Hunde um.
 
An allen Strichen warten Zahnradhuren
und glotzen Glaue Glöd und Glum.
Ein Umlaut flieht dem Wörtchen spuren
und macht es herzzerreißend dumm.
 
Ein schlaffer Gehstock hinkt an einer Hand
und tritt den blöden Boden taub.
Die Wahrheit steht an einer Häuserwand.
Mein Dämon flüstert leis im Laub.
 
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Hallo milchmirzucker,
schön in Form. Inhaltlich recht geheimnisvoll.
 
Der Vers für mich genial:
An allen Strichen warten Zahnradhuren
 
 
 
grüßend Freiform
 
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Danke dir, Freiform
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L.G
Patrick
 
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Hallo Patrick,
eigentlich ein wunderschönes Sinn-, bzw. Unsinngedicht, wären da nicht einige Fragenzeichen wie:
- verstarren -> warum nicht erstarren bzw. verharren (Flüchtigkeitsfiguren),
- glotzen glaue glöd und glum -> bzw. als Fantasienamen alle groß,
- spüren / spuren -> worin liegt da die Dummheit?
Trotzdem gern gelesen!
LG
Perry
PS: Wer Magermilch mag, kann auch Zeit riechen.
 
 
 
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Hi Perry
 
Zeile 6 verändert. Danke!
 
"vertarren" klingt schöner, passt besser als "erstarren"
 
Das mit dem Umlaut ergibt sich eigentlich von selbst, spüren ohne Umlaut, klingt schon reichlich dämlich.
 
L.G
Patrick
 
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Hi Walther
 
Die 6te Hebung, hab ich mal verschwinden lassen. Ich denke es ist tatsächlich besser so. Danke für die Blumen.
 
L.G
Patrick
 
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