Feedback jeder Art Die Wälder, wo die Winde schlafen

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  • Dionysos von Enno
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17.05.21
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Ich gehe in die Wälder wo die Winde schlafen​
In den Bäumen wiegen sie sich​
wie in einem Hafen​
Boote​
aus schlafenden​
Leidenschaften​
 ​
Und die Masten dieser​
Gipfelboote schwanken​
wie die Mondsilberspangen​
die deine goldenroten​
schildmaidtollen Strähnen​
zähmen​
 ​
(...deine Locken ​
beim Tanzen spüren​
...deine Glocken ​
im Klingen​
 berühren)​
 ​
Und Die Wipfel rauschen​
wie die Mähnen von​
Glücksdrachinnen die durch​
Lüfte und Kronen pflügen​
Und trügen sie nicht Tränen​
in die Teiche der schlafenden​
Winde​
dächte man sie müssten lügen​
wie die großen letzten Gründe​
 ​
Weil sie wie jedes Ende​
doch bloß Anfang sind​
gleich der langen Reise der​
Glücksdrachinnen​
zu den Meeren​
der schlafenden​
Winde​
 ​
und doch verstimmt ​
wie schwerstsüße Ahnung von​
Sünde​
dem Winde​
anvertraut​
dem​
Winde​
 
Autor
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Ein schöner Text in Traumbildern, mit leichter Sprache verwoben vor dem Sonnenaufgang kurz vor dem Erwachen in Licht. 
Gern genossen, und mich förmlich durch den Text treiben lassen mit seinen Szenen. Ein Dio Original, würde ich sagen. 
 
LG JC 
 
 
 
Autor
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14.06.20
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Da stimme ich Joshua absolut zu. Verträumt, leidenschaftlich, naturverliebt und mythologisch angehaucht. Immer wieder gern gelesen. Ich habe mich gefragt, ob das hübsche Gedicht von einem bekannten Mythos inspiriert war.
VLG Peter
 
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17.05.21
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 liebe Poeten vielen Dank für eure Eindrücke!
 
@Joshua Coan Traumbilder gefällt mir sehr gut lieber Josh 
 
@Ponorist Mythos nicht bewusst.. vielleicht ein bisschen unendliche Geschichte 
 
merci  
 
mes compliments
 
Dio 
 
  • Dionysos von Enno
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