Die wundersame Jagd

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An einem Abend trüb und nass
ein Jäger auf dem Hochstand saß.
Er war gar konzentrieret sehr,
in Positur lag das Gewehr.
 
In dem Visiere sich befand
ein Schwein am nahen Waldesrand.
Das Jägerherz frohlockte sehr,
los ging der Schuss aus dem Gewehr.
 
Der Jäger blickte durch sein Glas,
das Schwein stand wie zuvor und fraß.
Herrje, so dachte er verdrossen,
da hab ich wohl vorbei geschossen.
 
Ein zweiter Schuss ging los. Kabum!
Und wieder fiel das Tier nicht um.
Wie konnte sowas möglich sein,
ein derart unverwüstlich Schwein?
 
Er nahm die Flint und stieg hinunter
um zu ergründen dieses Wunder.
Er pirschte leis mit sachtem Bein
sich nah und näher an das Schwein.
 
Und als er dichte bei ihm war,
bot sich des Rätsels Lösung dar.
Da hatte einfach dort am Feld
ein Holz-Schwein einer abgestellt.
 
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Liebe Rose,
 
so ähnlich stelle ich ihn mir vor, den Jägermeister
Sehr schöner, lustiger Text der mir Freude beim lesen gebracht hat.
Einzig der wiederholte Reim "sehr/ Gewehr" am Ende der beiden ersten Strophen hat mich beim lesen kurz innehalten lassen ...
Auf jeden Fall sehr gerne gelesen und herzlich gelacht
 
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Lieber Uloisius,
schön dass dich die wundersame Jagd erheitert hat. Freut mich sehr.
Mir fällt nix auf an der genannten Stelle. Aber der Leser liest es meist anders, als es sich der Schreiber gedacht hat.
Danke für deinen netten Kommentar
 
LG Wilde Rose
 
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