Feedback jeder Art Du sagtest

Hier gelten keine Vorgaben mit Ausnahme der allgemeinen Forenregeln.
  • Nesselröschen
    letzte Antwort
  • 1
    Antworten
  • 364
    Aufrufe
  • Teilnehmer
Autorin
Registriert
11.11.21
Beiträge
5
DU SAGTEST
 
Dass sich
Die allerkostbarsten Schätze
Im Universum versammeln
 
Eine Gedankenflut 
An das aus Backstein
Erschaffene Haus
Am naheliegenden Südufer
 
Der rostigen Schaukel
Auf der die Sicht
Meiner Gedanken
Sich mit der Unendlichkeit
Meiner Sinneserfahrungen vermischen
Versinke ich in die Vielzahl
Meiner Erinnerungen 
 
Und vom Schaukelstuhl blickend
Durch das runde Sonnenfenster
Sehe ich klar
 
Es gleicht einem Bild
Aus vergangener Zeit
Als ich dir zum ersten Mal begegnete
 
In meiner Vorstellung
Zweisamkeit 
Unter einem Mirabellenbaum 
Jagende Wolken zählen
 
Ich lege meine Hände in deine
Zwei Atemzüge und ich entdecke
Dich zu lieben
 
Was ist aus dem Fleck
Den wir Zuhause nannten geblieben?
 
Der Geruch von Sandelholz 
Umhüllt den von Dielen ausgelegten Raum
 
Ein Marienkäfer
Zieht seine Bahnen 
 
 
©elbfrisch
 
Autorin
Registriert
20.03.21
Beiträge
1.162
Liebe @elbfrisch,
 
du hast in deinem Gedicht sehr schöne Bilder, in die ich mich gerne hineingelesen habe! Schade, dass es bisher niemand kommentiert hat! 🙂
 
Ich hoffe, ich verderbe dir die Freude, die ich mit meinem Kommentar auszudrücken wünschte, durch einige kleine Bedenken nicht zu sehr!
 
Die Majuskeln am Anfang jeden Verses und das Fehlen der Satzzeichen machten es mir etwas schwer, dem Faden zu folgen (vor allem, da ein Satz sich auch über zwei Strophen hinzieht) - darum musste ich bestimmte Stellen mehrmals lesen, bis ich sie verstand. 
 
Drei kleine Fehler würde ich gerne verbessern:
 
In der 3. Strophe müsste m.E. "vermischt" kommen;
 
Was ist aus dem Fleck


Den wir Zuhause nannten geblieben?
aus dem Fleck geworden oder: von dem Fleck geblieben.
 
In der vorletzten Strophe: "... den mit Dielen ausgelegten Raum".
 
Erinnerungen an ein am Ufer gelegenes Backsteinhaus, das einmal das Zuhause war, verwoben mit der damals erlebten sinnlichen Zweisamkeit, der Blick durch ein "rundes Sonnenfenster", der Schaukelstuhl, der Mirabellenbaum, die Dielen, die nach Sandelholz rochen und immer noch riechen, ein Marienkäfer, der das Vergehen der Zeit versinnbildlichen soll, und die erfrischende Metapher: 
Zwei Atemzüge und ich entdecke


Dich zu lieben
 
(Du holst den Moment aus der Vergangenheit zurück in die Gegenwart. -)
Alles sehr, sehr schön! Es war mir eine Freude, deine Zeilen zu lesen!
 
Lieben Gruß
Nesselröschen
 
  • Nesselröschen
    letzte Antwort
  • 1
    Antworten
  • 364
    Aufrufe
  • Teilnehmer

Empfohlene Themen

Beliebte Themen

Oben