Feedback jeder Art dünenherbst

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dünenherbst
ein heißer sommer zwischen ebbe und flut weißt du noch
wie wir dem meer nach vor den wellen weggelaufen sind
barfuß den dünenhang hinauf rannten wenn die nacht rief
im windlicht den letzten schluck bjarnanett rouge im mund
zergehen ließen versuchten die lichtzeichen des leuchtturms
zu entziffern sie schließlich für sehnsuchtsflackern hielten
mit dem morgennebel verweht die erinnerung ich stehe
am jenseitsgestade die gischt sprüht mir ernüchterung ins
gesicht und ich nehme abschied vom geschrei der möwen
 

Anhang anzeigen dünenherbst Bild- und Tongedicht.mp4
 
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Hallo Perry, 
in der Erinnerung bleiben für immer manche Momente, sogar das Möwengeschrei können wir in deinen Versen hören. 
Liebe Grüße
Carlos
 
Autor
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23.08.08
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Hallo Carlos,
schön, dass deine Fantasie die Möwen schreien hörte. Ob ich irgendwann noch mit Hintergrundgeräusch oder Sound arbeite,  weiß ich noch nicht.
Danke fürs Hineinspüren und LG
Perry
 
ehemaliger Autor
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Welch schöne Zeilen lieber Perry, in die ich gerne eingetaucht bin!
Ich denke mir auch manchesmal, ob es nicht möglich wäre, also rein theoretisch, eventuell Wellenrauschen oder dgl. auf separater Spur mit einzubringen - bislang haben mich diese Versuche jedoch überhaupt nicht zufriedengestellt.
 
Liebe Grüße, Uschi
 
 
Autorin
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16.12.21
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Lieber Perry 
Dein Gedicht erzählt auf wunderbare Weise vom Abschied.  Aber auch von der Liebe und von wehmütigen Erinnerungen. 
Sehr sehr schön geschrieben 
Liebe Grüße Ilona 
 
Autorin
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10.08.20
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4.040
Dir gelingt es, lieber Perry, mich als Leser(in) in die Geschichte einzubinden. Ich sehe ein Paar vor den Wellen weglaufen und gemeinsam traute Stunden verbringen. 
die gischt sprüht mir ernüchterung ins
gesicht und ich nehme abschied vom geschrei der möwen
Wie wunderbar beschrieben, der Abschied und das schwelgen in Erinnerungen.
 
Lieben Gruß Darkjuls
 
Autor
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23.08.08
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Hallo Uschi,
ich denke, es ist ein schmaler Grat Lyrik zu bebildern und zu vertonen, weil die Worte ja eigentlich für sich selbst stehen und das Kopfkino in der Fantasie des Lesers ablaufen sollte. Wenn ich mir aber so anschaue was heute viele Menschen anspricht, dann sind es nicht Worte allein, sondern ein multimediales Gesamtes.
Wenn Lyrik wieder mehr in die Herzen der heutigen Gesellschaft Einzug halten soll, braucht es vermutlich ein breiteres Wirkungspotential. Was Hintergrundmusik bzw. -Töne anbelangt, ist es für uns "Hobbydichter" wesentlicher schwieriger an gutes bzw. lizenzfreies Material ranzukommen.
Danke fürs Eintauchen in die Bilder und LG
Perry
Hallo Ilona,
"wehmütige Liebeserinnerungen" sind wohl mein Markenzeichen.
Danke fürs Bestätigen und LG
Perry
Hallo Darkjuls,
freut mich, dass die Wortbilder Dich ansprechen konnten. Was das "Schwelgen" anbelangt, sollte es nie zum Selbstzweck werden, sondern Mut geben, dem noch Kommenden offen ins Auge zu schauen.
Danke fürs Hineinspüren und LG
Perry
 
 
  • Perry
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