ein künstlicher Untergang

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ein künstlicher Untergang
 
alles ist Schlachtfeld
ist Umhäuten von ermüdeter Haut
sowie die weinenden Geigen
die elenden Augen ausm Himmelsbett peitschen
sie sollen ihr Innerstes zu deinem Kriege
der unendlicher Intrige und Angriff auf Postulat der Zeit
nochmals ins Wasserrad der Kunst beigeben
 
du musst als Dieb ins jahrhundertalte Haus schleichen
die Türen hinter dir schließen
die Kerzen ausmachen, deinen Leib aushöhlen
fürs Wasser, das sich selbst ein Durstender ist
 
alles wird zu deinem Grab
zu deiner unendlicher Tiefe
ins Maul der Tragik streust du Sommersprossen aus
zu Monumenten, Säulen von mürrischem Alten ungefasst
doch hätten sie Zungen wären ihre Nächte weder dich
gen ihre verlorenen Würde, dem gescheitertem Halbdunkel
dass der Wind aus seiner Eitelkeit lehrt und Sturm wird
und Schweigen wird vor dem Berg, lehrst du nie
 
an einen Tag lang hast du die Schönheit zitiert
zarte Zeilen von des schlafenden Geäst des Himmels abgebrochen
standest im Blühen und hast Marmor gewaschen
um darauf allen Blumen ihr irdischen Wandel zu rauben
alles war deine Chance
 
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